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Einfach Nichtstun – Eine Anleitung in 3 Schritten

Könnt Ihr Euch erinnern, wann Ihr zum letzten Mal absolut gar nichts getan habt? Sehen Eure Tage eher so aus, dass Ihr ständig unter Strom steht und meist mehrere Aufgaben parallel erledigt? Dann wird es höchste Zeit für eine Pause.

Versucht einmal Folgendes: Verbringt 5 Minuten ohne an irgendetwas zu denken oder irgendetwas zu tun. Klingt einfach, kann aber für viele stressgeplagte Menschen eine echte Herausforderung sein. Dabei ist genau diese Art von Kontrastprogramm ein wirksames Mittel gegen innere Unruhe und gegen Gefühle der Überforderung. Mit unserer Anleitung in 3 Schritten kommt Ihr zu jener Ruhe, die Ihr Euch wünscht und die Ihr verdient.

Schritt 1: Schluss mit Multitasking

Zunächst sei gesagt, dass der perfekte Moment der Ruhe und der perfekte Ort nur bedingt existieren. Wer auf diese beiden Bedingungen zu lange wartet, wird wohl kaum den richtigen Moment zum Abschalten finden. Entscheidend ist lediglich, dass Ihr Euch fünf Minuten für Euch selbst nehmt. Dies kann in den heimischen vier Wänden passieren, aber auch im Büro oder unterwegs. Anfangs ist es leichter, wenn man dabei allein ist, später werdet Ihr auch mitten im Alltagstrubel abschalten können.

Versucht zunächst, Euch auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Am besten entspannt hinsetzen und vielleicht etwas Musik hören – wirklich hören. Ein Lied auswählen und ganz bewusst dieses eine Lied von Anfang bis Ende hören. Im besten Fall können harmonische Klänge bereits zu innerer Ausgeglichenheit führen. Je nach Geschmack und Laune kann es aber auch die Lieblingsband sein. Einsteiger ins Nichtstun können anstelle von Musik auch ein Bild oder einfach die Welt vorm Fenster betrachten.

Dies ist schon der erste Schritt auf dem Weg zum Nichtstun. Ihr solltet nicht unterschätzen, dass es durchaus schon entspannen kann, sich nur auf eine einzige Sache einzulassen. Diesen Schritt könnt Ihr gern mehrfach pro Woche wiederholen, denn auch Rituale helfen der Stressbewältigung. Tipp: Wer kein Lied hört, kann sich auch einen Wecker für die 5 Minuten stellen.

Schritt 2: Die Welt ausschließen

Im zweiten Schritt geht es darum, bewusst loszulassen. Da wir den größten Teil der Informationen über die Augen aufnehmen, unterbrechen wir als nächstes diese Informationsflut. Also: Schließen wir für 5 Minuten die Augen.

Auch dieser Schritt kann eine große Herausforderung sein und für einige Menschen einen Kontrollverlust darstellen. Daher kann dieser Schritt vereinfacht werden, wenn wieder ein bestimmtes Lied gewählt wird, auf das sich der – noch unruhige – Geist konzentrieren kann. Und natürlich lassen sich auch hier nicht alle Gedanken beliebig unterdrücken. Versucht jedoch nicht an Aufgaben oder konkrete Probleme zu denken, sondern lasst der Fantasie freien Lauf. Wenn überhaupt, denkt an Momente und Situationen, in denen Ihr Euch gut gefühlt habt.

Durch das Schließen der Augen hat man die Garantie, dass die Zeit für einige Momente keine Rolle spielt. Selbst wenn hin und wieder die Augen kurz geöffnet werden, ist der Blick zur Uhr tabu!

Schritt 3: Nichtstun

Jetzt geht es ans wirkliche Nichtstun. Dazu braucht man auch keine Musik mehr. Am besten in entspannter Haltung hinsetzen, die Augen schließen und wiederum versuchen, keine störenden Vorstellungen aufkommen zu lassen. Einzig die Atmung und das Körpergefühl sind jetzt wichtig. Spürt die Schwere Eurer Beine, Eurer Arme und fühlt den Kontakt zwischen Haut und Kleidung.

Beim entspannten, ruhigen, gleichmäßigen und möglichst langsamen Atmen werdet Ihr ein angenehmes Gefühl empfinden. Außerdem könnt Ihr feststellen, welche Regionen Eures Körpers sich entspannen. Wer noch einzelne Spannungen durch verkrampfte Arme, eine unsichere Fußstellung oder Körperhaltung feststellt, sollte diese korrigieren: Mit jedem Ausatmen noch ein wenig lockerer lassen.

Glückwunsch! Ihr wisst jetzt, wie sich Euer Körper in absoluter Ruhe anfühlt, wie der Atem fließt und der Geist loslässt. Bereits mit diesem einfachen 5-Minuten-Ritual schafft Ihr Euch immer und überall Freiräume, in denen Körper und Geist Kraft tanken.

Kommentare

  • Pingback: Wellness Daheim – Tipps für Euer Verwöhnprogramm | Aktuell im monte mare Blog

  • 24. Juli 2013

    André

    Wirklich ein guter und so wichtiger Gedanke, einfach mal ein paar Minuten vom Alltag abschalten…Dankeschön! :-)

    P. S.: Es hat sich leider ein kleiner Schreibfehler eingeschlossen. Bei Schritt 2, der zweite Abschnitt. Am Ende sollte es sicher heißen: ‘… In denen Ihr Euch gut gefühlt habt.’

    LG :-)

    • Jörg Zimmer
      2. August 2013

      Jörg Zimmer

      Vielen Dank, wir haben das korrigiert!


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