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Ohrenschutz für Wasserratten

In den Sommermonaten werden die Wartezimmer von HNO-Ärzten regelmäßig von Patienten bevölkert, die sich durch eindringendes Pool- oder Meerwasser eine “Schwimmbad-Otitis” zugezogen haben. Doch dieser lästigen Nebenwirkung kann man leicht vorbeugen.

In den Sommermonaten werden die Wartezimmer von HNO-Ärzten regelmäßig von Patienten bevölkert, die sich durch eindringendes Pool- oder Meerwasser eine "Schwimmbad-Otitis" zugezogen haben. © djd/ClearEars/thx

In den Sommermonaten werden die Wartezimmer von HNO-Ärzten regelmäßig von Patienten bevölkert, die sich durch eindringendes Pool- oder Meerwasser eine “Schwimmbad-Otitis” zugezogen haben.
© djd/ClearEars/thx

“Schwimmbad-Otitis” kann schmerzhaft werden

Im kühlen Nass planschen und sich anschließend unter Palmen im warmen Sand von der Meeresbrise trocknen lassen – eine wunderschöne Urlaubsvorstellung. Doch machmal ist da einige Stunden später dieses unangenehme Pochen im Ohr, das auf den Beginn einer Ohrenentzündung hindeutet und sich nach und nach zu einem schmerzhaften Reißen entwickeln kann. Gerade in den Sommermonaten werden die Wartezimmer von Hals-Nasen-Ohrenärzten regelmäßig von Patienten bevölkert, die sich durch eindringendes Schwimmbad- oder Meerwasser eine sogenannte “Schwimmbad-Otitis” zugezogen haben.

 

Ohren einfach “trockenlegen”

Denn wenn der Gehörgang über längere Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt ist, weicht die Haut auf. Der natürliche Fettschutz in Form von Ohrenschmalz wird weggeschwemmt. Bakterien oder Pilze, die mit dem Wasser ins Ohr gelangen, können durch kleine Mikrowunden eindringen, die etwa beim Reinigen der Ohren mit Wattestäbchen entstehen können. In der Wärme können sich die Erreger dann rasch vermehren. Einen guten Schutz vor der “Bade-Otitis” können “ClearEars” bieten. Die weichen Ohrstöpsel werden leicht gerollt nach dem Schwimmen ins Ohr eingeführt, um das eingedrungene Wasser schmerzfrei aufzusaugen. Nach circa zehn Minuten ist das Ohr trocken und die Stöpsel werden entfernt.

“Ohrenschützer” in den Fluten

Einen guten Schutz vor der "Bade-Otitis" können spezielle Ohrstöpsel bieten. Sie werden leicht gerollt nach dem Schwimmen ins Ohr eingeführt, um das eingedrungene Wasser schmerzfrei aufzusaugen. © djd/ClearEars/fotolia.de/NicoleHofmann

Einen guten Schutz vor der “Bade-Otitis” können spezielle Ohrstöpsel bieten. Sie werden leicht gerollt nach dem Schwimmen ins Ohr eingeführt, um das eingedrungene Wasser schmerzfrei aufzusaugen.
© djd/ClearEars/fotolia.de/NicoleHofmann

Dass Wasser manchmal hartnäckig im Ohr zurückbleibt, kann eine anatomische Ursache haben, wenn die Gehörgänge besonders eng sind. Deshalb nach dem Schwimmen die Ohren gut mit einem Handtuch trocknen und an den Ohrmuscheln zupfen, damit die Feuchtigkeit herauslaufen kann. Das Eindringen von Wasser in den Gehörgang können “BioEars” wirksam verhindern: Die formbaren Silikonohrstöpsel werden vor dem Schwimmen ins Ohr gesteckt, ihre antimikrobielle Beschichtung verhindert das Wachstum von Bakterien auf den Stöpseln. Beide Ohrstöpsel gibt es in der Apotheke, mehr Informationen dazu im Internet unter www.cirrushealthcare.de. Vor allem Menschen mit Neigung zu häufigen Ohreninfektionen oder Kinder mit Paukenröhrchen profitieren von den praktischen “Ohrenschützern”.

 

 

Kommentare

  • 13. Mai 2014

    Steven

    Ich finde es echt lobenswert, dass sie als Schwimmbad Betreiber auch über die Gefahren im und am Wasser berichten. Wird leider viel zu häufig übersehen.


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