Am 1. Dezember feierten die Mitarbeiter sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft den 20. Geburtstag des monte mare in Obertshausen. Neben monte mare Gründer Herbert Doll sowie den beiden monte mare Geschäftsführern Patrick Doll und Sven Drewlo und den beiden Geschäftsführern der Waldbad KG, Susanne Christ und Thomas Mechthold, waren auch Bürgermeister Manuel Friedrich und der Erste Stadtrat Michael Möser unter den zahlreichen Gratulanten. Auch Pfarrer Norbert Hofmann war vor Ort und spendete der Anlage seinen Segen – übrigens in seiner gesamten Laufbahn das erste Schwimmbad, das er gesegnet hat.
Im Dezember 2005 öffnete das ehemalige Atlantis erstmals als monte mare in Obertshausen seine Pforten. Seit nunmehr 20 Jahren steht die Anlage dort für Freizeitspaß und Erholung für Groß und Klein. Über 7,5 Millionen Besucher haben seither das Hallenbad, Freizeitbad oder den Saunabereich besucht. „Bei monte mare steht die Zeit ein wenig still – im positiven Sinne“, erklärt Geschäftsführer Patrick Doll das Gesamtkonzept. „In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung braucht es einen Ort, an dem man Ruhe erleben und Kraft tanken kann, um dem hektischen Alltag mal für ein paar Stunden zu entfliehen und das Leben auch offline zu genießen.“ Bei monte mare kann sich jeder Gast seinen Urlaubstag nach seinen Wünschen und Bedürfnissen individuell zusammenstellen. Ob Wasserspaß mit der ganzen Familie im Freizeitbad, gesundes Schwitzen in der Sauna oder das volle Wellness-Verwöhnprogramm – monte mare ist ein Zufluchtsort für alle Sinne.
Doch nicht nur die körperliche und seelische Entspannung steht im Mittelpunkt. monte mare sieht sich auch in der gesellschaftlichen Verantwortung und bietet dem Schul- und Vereinssport einen Ort für das Schwimmtraining. Zudem werden auch Schwimmkurse angeboten. „Gerade in der heutigen Zeit, in der immer mehr Bäder schließen müssen und Kinder immer seltener schwimmen lernen, ist es wichtig, solche Voraussetzungen zu schaffen. So lernen durchschnittlich pro Jahr etwa 1.000 Kinder schwimmen bei monte mare“, erläutert Patrick Doll. Seit der Eröffnung waren rund eine Millionen Besucher zum Schul- und Vereinsschwimmen bei monte mare.
Darüber hinaus ist monte mare seit 20 Jahren ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und stärkt die lokale Wirtschaft nachhaltig: Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten jährlich Gehälter, die zu einer regionalen Kaufkraft von ca. 1,65 Millionen Euro pro Jahr führen – Geld, das wiederum in Obertshausen bleibt, indem Beschäftigte Freizeit- und Gastronomieangebote nutzen, einkaufen oder Miete zahlen. Auch der regionale Umsatz durch den laufenden Betrieb ist erheblich: Etwa 1,5 Millionen Euro pro Jahr fließen in die Region, unter anderem durch Aufträge an lokale Handwerksbetriebe, den Bezug von Strom, Gas und Wasser sowie den Wareneinkauf. Zusätzlich verbleiben laut Studien des DWIF/DIHK pro Gast durchschnittlich rund 4 Euro Sekundärumsatz im lokalen Umfeld – ein spürbarer wirtschaftlicher Impuls für Handel, Gastronomie und Dienstleistungen in Obertshausen.
Auch die gesellschaftliche Verantwortung geht für den Geschäftsführer über das Kerngebiet des Unternehmens hinaus. „Soziales Engagement ist für uns eine wichtige Angelegenheit", erklärt er. „Wir sehen es als unsere Pflicht an, regionale Projekte für Menschen zu unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen." So wurden im Rahmen der Feierlichkeiten auch Spendenschecks überreicht. „Das Lädchen“ sowie die DLRG Ortsgruppe Obertshausen durften sich über jeweils 1.000 Euro freuen.
Besonders stolz ist Geschäftsführer Patrick Doll auf seine rund 100 Mitarbeiter, die maßgeblich zum Erfolg von monte mare beitragen. Geehrt wurden bei diesem Jubiläum zwölf Mitarbeiter, die dem Unternehmen seit vielen Jahren treu zur Seite stehen, manche von Ihnen seit mehr als einem Jahrzehnt.
Mit der Stadt Obertshausen stehe monte mare „ein starker Partner zur Seite“, betonte Doll bei seiner Rede. Nicht umsonst sei die Anlage auch nach 20 Jahren durch die gute Wartung und Instandhaltung „immer noch gut in Schuss“. In der Regel ist ein solches Objekt nach rund 25 bis 30 Jahren am Ende seines Lebenszyklus angekommen. Davon ist das monte mare in Obertshausen aber weit entfernt. Wiederholt wurde die Anlage vom Deutschen Sauna-Bund e.V. mit der höchsten Auszeichnung „Sauna-Premium“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung hebt die hohe Servicequalität, die umfangreichen Fachkenntnisse des Personals sowie die Angebotsvielfalt und das einladende Ambiente hervor.
Einen Ausblick in die Zukunft hat Doll ebenfalls gegeben: „Gemeinsam haben wir als Kooperationspartner in der Vergangenheit vieles durchgestanden, beispielsweise im Jahr 2015 die Mehrwertsteuererhöhung für Saunaeintritte von 7 auf 19 Prozent, die coronabedingte Schließung oder die Energiekrise sowie den aktuellen Fachkräftemangel. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit unserem starken Konzept und der tiefen Verbundenheit zur Stadt Obertshausen auch in Zukunft einen Platz für die Bürgerinnen und Bürger sowie für erholungssuchende Touristen bieten können.“ Dazu gehören auch neue Investitionen, um weiterhin ein attraktives Urlaubsziel bleiben zu können. Voraussichtlich im Jahr 2027 wird ein neuer Außenbereich mit 50-Meter-Becken, Rutsche und buntem Wasserspielplatz das breite Angebot ergänzen. Bürgermeister Manuel Friedrich betonte: „Die Erweiterung des Freizeitbads ist ein großer Gewinn für Obertshausen und stärkt unsere Stadt als lebenswerten Wohnort.“ Insgesamt werden rund 5,5 Millionen Euro in den neuen Außenbereich des Freizeitbades fließen, eine Millionen Euro davon stammen aus der Förderung SWIMplus des Landes Hessen.