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Sind Sie sauer?

(djd). Wer jemals selbst gefastet hat, kennt das Phänomen – nach wenigen Tagen stellt sich ein Gefühl von großer Leichtigkeit und Lebenskraft ein. Was dahinter steckt? Aus naturheilkundlicher Sicht scheidet der Körper beim Fasten vor allem überschüssige Säuren aus. Das sind Stoffwechselprodukte, die in erster Linie durch eine unausgewogene Ernährung, aber auch durch Stress entstehen können. Säuren lagern sich als Schlacken im Gewebe ab und blockieren so den Austausch von Nährstoffen. Zu den Folgen gehören neben Antriebsarmut und Niedergeschlagenheit auch Kopfschmerzen, Müdigkeit und chronische Entzündungen. Die gute Nachricht: Man muss nicht regelmäßig fasten, um sich vitaler zu fühlen. Eine basische Ernährung hilft Tag für Tag aus dem Leistungstief. Hier sind fünf Tipps mit Aha-Effekt:

  1. Den Kaffee weglassen: Kaffee gilt als Muntermacher, doch im Körper bildet er besonders viel Säure. Außerdem hemmt er die Aufnahme von Sauerstoff ins Blut. Besser sind Kräutertees, zum Beispiel erfrischende Sorten mit Zitronenmelisse. Im Reformhaus gibt es auch basische Teemischungen wie 7×7 Kräutertee, die die Entschlackung anregen.
  2. Zucker sparen: Nicht nur in Süßigkeiten steckt jede Mengen Zucker, auch in vielen Fertiggerichten oder Müslis steht er häufig weit oben auf der Zutatenliste. Weißmehl wandelt der Körper ebenfalls blitzschnell in einfachen Zucker um – und der macht im Übermaß sauer. Besser sind daher Vollkornprodukte. Als Snacks bieten sich Nüsse oder Mandeln an.
  3. Fleisch reduzieren: Tierische Lebensmittel, vor allem Fleisch und Wurst, gehören zu den säurebildenden Nahrungsmitteln. Der Löwenanteil jeder Mahlzeit sollte daher aus Gemüse, Kartoffeln, Obst und Getreide bestehen. Sie fördern ein gesundes Gleichgewicht des Säure-Basenhaushalts. Für schnelle süße oder herzhafte Gerichte gibt es im Bioladen mittlerweile auch basische Grundmischungen.
  4. Weniger snacken: Der Körper braucht Zeit, um Nahrung gut zu verwerten. Die hat er nicht, wenn ständig neuer Nachschub kommt. Wer sich drei Hauptmahlzeiten und maximal zwei Snacks zwischendurch angewöhnt, raubt seinem Körper weniger Energie und beugt nebenbei Heißhunger vor.
  5. Die 80/20-Regel: Über den Tag verteilt sollten 80 Prozent der Mahlzeiten basisch sein. Ganz praktisch heißt das: Salat, Gemüse und Kartoffeln nehmen auf dem Teller wesentlich mehr Platz ein als das Steak. Und wer eine Tasse Kaffee genießt, trinkt anschließend ein großes Glas stilles Wasser. Weitere Infos und viele praktische Tipps finden Interessierte auch online unter www.p-jentschura.de.

Bildnachweis:

© djd/Jentschura International/thx

 

Kommentare

  • 13. Juli 2017

    Gerd

    Danke für diese Tipps. Sehr hilfreich!

  • 11. Juli 2017

    Alberto

    Hey,

    meine Schwester ernährt sich hauptsächlich vegan, trinkt viel Wasser und trinkt selten Kaffee. Sie meint dass alle “saueren” Lebensmittel (wie z.B. Fleisch) langfristig krebserregend sein könnten. Ist das irgendwo bewiesen oder ist ein bisschen übertrieben? Ich versuche schon auf Zucker, raffinierte und stark bearbeitete Produkte zu verzichten aber ein bisschen Spaß am Essen sollte man noch haben..

    Vielen Dank,
    Alberto

    • 12. Juli 2017

      Lukas Schmitt

      Hallo Alberto, natürlich ist es schwer, wenn nicht gar unmöglich, Ihre Frage zu der Beweisbarkeit zu beantworten. Noch vor einigen Jahren galt Kaffeekonsum als nicht gesundheitsfördernd, ganz aktuell tauchen wieder Studien in den Medien auf, die das Gegenteil darlegen. Eine gesunde Dosis sollte in jedem Fall gefunden werden. Viele Grüße vom monte mare Team

  • 25. Juni 2017

    Christian M.

    Hey,
    ich brauche meinen morgendlichen Kaffee, bzw. das Koffein. Wenn ich auf den Kräuter Tee wechsle, fehlt mir da meines Erachtens nach das Koffein oder liege ich da falsch ?
    Wie ist eure Meinung zu Grünem Tee ?

    Liebe Grüße

    • 26. Juni 2017

      Lukas Schmitt

      Hallo Christian, eine Tasse Grüner Tee enthält ungefähr 50 mg Koffein, mehr als genug um Dich mit Power durch den Tag zu bringen. Das besondere am Koffein des Grünen Tees ist, dass es bei längerer Ziehzeit durch sogenannte Gerbstoffe gebunden wird und seine Wirkung anders als im Kaffee entfaltet. Wir finden, Grüner Tee ist absolut eine Alternative zum Kaffee am Morgen. Viele Grüße vom monte mare Team


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