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Gesunde Haut mit der richtigen Pflege

Gesunde Haut ist schöne Haut. Doch leider kann man mit der falschen Hautpflege die Gesundheit der Haut beeinträchtigen. Tipps für die richtige Hautpflege gibt Euch Dr. Arens-Corell, Leiterin der Medizinisch-Wissenschaftlichen Abteilung bei Sebapharma im Interview.

Was bedeutet die Bezeichnung „pH-Wert“?

„pH“ – das ist die Abkürzung für den lateinischen Begriff „potentia hydrogenii“ – und heißt übersetzt „Wasserstoffionenkonzentration“. Der pH-Wert dient dazu, Säuren und Laugen voneinander zu unterscheiden und in ihrer Stärke zu kennzeichnen. Denn: alles was Wasser enthält, hat auch einen pH-Wert. Auch die Haut hat einen pH-Wert, der normalerweise im sauren Bereich liegt. Der hautphysiologische pH-Wert der gesunden Haut beträgt im Durchschnitt 5,5.

Skala pH-Wert

Skala zur Verfügung gestellt von Sebapharma

Warum ist ein saurer pH-Wert bei der Hautpflege wichtig?

Wie stark der Hautschutz von einem sauren pH-Wert abhängt, zeigt sich in der natürlichen Entwicklung von Babys nach der Geburt. Der pH-Wert der Babyhaut ist nach der Geburt anfangs pH-neutral wie das mütterliche Fruchtwasser, sinkt aber innerhalb von Tagen in den sauren Bereich – pH-Wert 5,5 – ab, der für einen funktionierenden Hautschutzmantel erforderlich ist.

Welche Rolle spielt der Hautschutzmantel?

Ein intakter Hautschutzmantel sorgt dafür, dass Austrocknung wirksam minimiert wird und, dass Reizstoffe, Schadstoffe, Allergene am Eindringen in die Haut gehindert werden. Durch sein saures Milieu fördert der Hautschutzmantel außerdem die schützende Hautflora, während Krankheitserreger gehemmt werden.

Was bedeutet dies für die Körperreinigung und –pflege?

Die Barrierefunktion der Haut und die Abwehr von Bakterien und Keimen sind vom pH-Wert abhängig. Reinigungs- und Pflegeprodukte mit neutralem oder alkalischem pH-Wert stören den hauteigenen Hautschutzmantel.
Gegenüber pH-neutraler oder alkalischer Pflege bietet die Hautpflege mit dem pH-Wert 5,5 den Vorteil, den natürlichen Hautschutzmantel gegen Austrocknung, Reizungen und schädigende Umwelteinflüsse zu stärken. Der Nutzen von Hautpflegeprodukten mit dem pH-Wert 5,5 ist in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt.

Kann man sich „krank waschen“?

Frau genießt erfrischende Dusche

pololia – Fotolia

Hautkrankheiten sind ein Phänomen unserer Zeit. Der größte Feind der Haut lauert dort, wo man ihn am wenigsten vermutet: im Bad! Seit über 2.000 Jahren kultiviert die Menschheit die Körperreinigung mit Wasser und Seife. Doch die wenigsten wissen, dass die Haut durch das ‚Einseifen‘ erheblich belastet wird. Der Preis für Hygiene und Frische ist ein erhöhtes Risiko, den Hautschutzmantel durch herkömmliche Seifen zu zerstören. Zwar kann gesunde Haut den pH-Wert nach einigen Stunden von selbst wieder auf das gesunde Niveau absenken, aber auf Dauer und bei zusätzlichen Belastungen oder eingeschränkter Regeneration gelingt das nicht schnell genug oder nur noch unvollständig.

Nur wenn der natürliche Schutzmantel der Haut, der einen leicht sauren pH-Wert von 5,5 aufweist, erhalten bleibt, kann man sich darin auch wohl fühlen. Aus diesem Grund sollten Reinigungs- und Pflegeprodukte verwendet werden, die auf den pH-Wert 5,5 der gesunden Haut abgestimmt sind, denn zum „Abdichten“ der obersten Hautschicht – der Hornschicht – werden kontinuierlich hauteigene Fettsubstanzen gebildet. Der pH-Wert 5,5 ist notwendig, damit die Haut spezielle Lipide produziert und sich diese zu einer abdichtenden Formation anordnen können. Bei neutralem oder alkalischem pH-Wert in der Hornschicht kann sich die Barriere mangels Produktion dieser Lipide nicht ausreichend regenerieren, so dass es zu Austrocknung, Reizungen und Allergien kommen kann.

Auch die abgestorbenen Hautzellen können sich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nur dann problemlos an der Hautoberfläche ablösen, wenn Eiweiß abbauende Enzyme zuvor die Verbindungen zwischen diesen Hornzellen gekappt haben. Dafür wird ebenfalls ein saures Milieu benötigt. Steigt der pH-Wert der Haut zum Neutralen hin an, bleiben mehr Verbindungen zwischen den Hornzellen bestehen, so dass sie sich nicht so leicht lösen. Die Folge ist eine raue, schuppige Hautoberfläche und dadurch eine Verdickung der Haut. Die normalen Regulationsprozesse werden gestört.

Was ist das Besondere an sebamed, Frau Dr. Arens-Corell?

Dr. Arens-Corell, Leiterin der Medizinisch-Wissenschaftlichen Abteilung bei Sebapharma

Dr. Arens-Corell, Leiterin der Medizinisch-Wissenschaftlichen Abteilung bei Sebapharma

sebamed ist der Pionier der medizinischen Hautreinigung und -pflege. Die Reinigungswirkung der Produkte basiert auf Syndetsubstanzen (zusammengesetzter Begriff für synthetisches Detergenz) statt auf Seife. Während Seife als Lauge dem natürlichen Schutzmantel der Haut grundsätzlich schadet, fördern Syndets, die exakt auf den pH-Wert 5,5 eingestellt sind, die natürlichen Schutzmechanismen gegen Austrocknung, Reizungen, Allergien und Krankheitserreger. Darüber hinaus verlieren sie auch, anders als Seife, in hartem Wasser ihre Waschwirkung nicht und bringen die Haut beim Waschen, Duschen und Baden nicht zum Aufquellen – ein zusätzlicher Vorteil für die Hautschutzbarriere.

Seit den 1960er Jahren gibt es nicht nur seifenfreie Hautreinigungsprodukte von sebamed zum Waschen, Duschen und Baden, sondern auch die passende Pflege dazu – alles angepasst an den pH-Wert 5,5 des hauteigenen Schutzmantels. In den folgenden Jahren kamen Shampoos und aluminiumsalzfreie Deos hinzu. Neue Erkenntnisse der Hautforschung wurden in Spezialserien für Babyhaut, trockene Haut, zu Akne neigende Haut und reife Haut umgesetzt, so dass es inzwischen mehr als 70 verschiedene sebamed Produkte auf dem deutschen Markt gibt. Weit über 120 klinische Studien belegen die hervorragende Verträglichkeit und Wirksamkeit der sebamed-Produkte.

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