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Wunderbare Welt der Düfte

Düfte verzaubern, Düfte ziehen an. Nur wenige Dinge lösen so unmittelbar Gefühle aus wie Gerüche. Ein kleiner duftender Lufthauch genügt, um uns Jahre später an einen bestimmten Ort oder an eine Person erinnern. Und selbst die Partnerwahl wird von unserem Geruchssinn beeinflusst. Aufgrund der wichtigen Rolle, die Gerüche für uns Menschen spielen, verwundert es nicht, dass der Mensch schon seit Jahrtausenden Düfte mischt und konserviert und sie als Öle, Salben und als Parfüm verwendet.

Die alte Lust auf Duft

Bereits in der Steinzeit haben Menschen festgestellt, dass bestimmte Kräuter eine positive Wirkung auf das allgemeine Wohlempfinden haben. Auch bei den frühen Hochkulturen der alten Ägypter und Inder wurden Duftstoffe verwendet – vorrangig im medizinischen Bereich in Form von Balsamen, Salben und Pomaden, aber auch als Brandopfer für die Götter. Daher kommt auch der Begriff Parfum, was übersetzt aus dem Lateinischen so viel wie „durch den Rauch“ bedeutet.

Zur Römerzeit und der Ausbreitung der Bäderkultur und eines neuen Hygienebewusstseins wurde das Parfum zu einem heiß begehrten Produkt der Körperpflege. Lange galt es als Luxusgut, das durch die synthetische Herstellung von Duftstoffen erst im 20. Jahrhundert der breiten Bevölkerung zugänglich wurde.

Parfümherstellung mit Tradition

Duftstoffe sind traditionell natürliche Essenzen, nämlich ätherische Öle pflanzlicher oder tierischer Herkunft. Heute werden sie leider mehr und mehr durch synthetisch hergestellte und damit kostengünstigere Duftstoffe ersetzt.

Heute haben gewaltige Industrien die traditionellen Parfümeure abgelöst. Natürliche und größtenteils synthetische Riechstoffe werden in großen Mengen produziert und sind je nach Ausgangsstoff und Herstellungsverfahren in den unterschiedlichsten Preisklassen erhältlich. Parfüm besteht zu 80% aus Alkohol und ansonsten aus destilliertem Wasser mit darin gelösten Riechstoffen.

Woher kommt der Duft?

Wirft man einen Blick auf die typischen Landschaften Südfrankreichs, so spiegeln diese die wichtigsten Komponenten der traditionellen Parfümherstellung in Europa wider: Die Klassiker der Duftbausteine für Parfüms wie Lavendel, Rosenöl und Moschus haben über die Jahrhunderte hinweg nicht an Bedeutung verloren. Natürlich bestimmen heute viele weitere natürliche Riechstoffe aus aller Welt die Parfümerien: Blüten, Gräser und Blätter aus verschiedenen Erdteilen, genauso Früchte, Moose, Rinden und Hölzer sowie verschiedenste Gewürze, aber auch tierische Stoffe. Dazu kommen die vielen verschiedenen synthetisch gewonnenen Duftstoffe, welche die Bandbreite an Düften noch vergrößern.

Wohl riechende Düfte in der Sauna

Ganz besonders auch in der Bade- und Saunakultur spielen duftende Essenzen schon seit jeher eine bedeutende Rolle. Je nach Substanz dienen sie der Entspannung, Beruhigung oder Aktivierung. In der Sauna unterstützen aromatische Aufgüssen die positive Wirkung des Saunierens. Sie sind in ihrer erfrischenden und aktivierenden Wirkung sehr beliebt und werden viel praktiziert. Aktuell sind – wie auch in der Parfümerie – besonders fruchtige Aromen im Trend: Citrus-Düfte und davon abgeleitete kreative Kombinationen wie zum Beispiel Lemongrass-Zeder, Wachholder-Zitrone oder Orange-Ingwer sind auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Sie bringen einen exotischen Zauber in die Sauna und sorgen dafür, dass man sich nach dem Saunabesuch wieder richtig fit und munter fühlt. Aber auch Klassiker wie Alpenkräuter und Minze sind in ihrem erfrischenden Charakter nach wie vor ganz weit vorn.

In nahezu allen Kulturen werden Kräuter, Gewürze, Rinden oder Hölzer und deren Auszüge für Massage- und Schwitzritualen verwendet, um zu entspannen, um anzuregen, um zu stimulieren oder zu lindern. Egal ob Kamille, Fichte, Minze oder Zitrone: Düfte sind eine Wohltat für Körper und Geist.

Duftstoffe gelangen bei einem Aufguss über die Atemwege direkt in den Körper. Deshalb ist der Verzicht auf Chemie und die Zubereitung natürlicher Aufgüsse ein wichtiger Bestandteil der monte mare Sauna-Philosophie. Mit Hilfe von erfahrenen Experten aus dem Bereich der Pflanzenheilkunde entwickelt monte mare die Sude für die Aufgüsse selbst. Dazu werden die Kräuter und Sträucher bzw. ihre Bestandteile mit heißem Wasser aufgebrüht. Dabei entstehen die unterschiedlichsten Mischungen – von frisch und belebend bis hin zu entspannend und beruhigend. Die Reinheit und Qualität der Inhaltsstoffe spielt dabei eine wesentliche Rolle. Ausgezeichnet mit dem Dr. Biener Gütesiegel sind die „natur pur“ Sude nachweislich natürlichen Ursprungs. Die natürlichen Duftstoffe haben den Vorteil, dass sie nicht nur den Geruchssinn anregen, sondern zudem über die Psyche positiv auf den Körper wirken.

Kommentare

  • 9. April 2013

    Eliane Zimmermann

    als langjährige dozentin und autorin für aromapflege und aromatherapie finde ich es gut, dass sie betonen, dass düfte in den körper gelangen und darum immer nur natürlichen ursprungs sein müssen.

  • 9. April 2013

    Sabrina Herber

    Liebes Monte Mare Team,

    seit ungefähr 2 Jahren besuche ich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen das Monte Mare Obertshausen und durfte dort die “Anfänge” der Natur Pur Aufgüsse, sowie der Räucherrituale miterleben. Das hat mir sehr gut gefallen, denn als Aromaexpertin für Pflege- und Heilberufe kenne ich natürlich die Wirkungen (auch die heilenden), sowie auch die Nebenwirkungen von Düften, insbesondere auch der chemischen Duftstoffe.

    Ein ehemaliger Saunameister berichtete mir über Atemwegsprobleme, “Belag” auf der Zunge und Hustenreiz während seiner Tätigkeit als Saunameister.

    In meinen Basisseminaren erkläre ich den Kursteilnehmern immer, dass selbst beim Riechen (was eigentlich nichts anderes als “inhalieren” ist) Duftstoffe in unseren Körper gelangen. Vielen Menschen ist es nicht bewusst, dass auch die Duftmoleküle z.B. der Duftkerzen (in der Regel sind diese synthetisch beduftet) oder des “harmlosen” Saunaduftes beim Einatmen in unseren Körper gelangen. Diese wiederum müssen verstoffwechselt werden. Bei synthetischen oder pestizid belasteten Düften kann es passieren, dass der Körper diese nicht verstoffwechseln kann und einlagert z.B. im Unterhautfettgewebe oder in den Organen. Das ist bedenklich, da man bis heute noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber hat, welche gesundheitlichen Probleme dadurch ausgelöst werden können.

    Mehr zum Thema könnt ihr hier nachlesen:
    http://vivere-aromapflege.blogspot.de/2011/06/atherische-ole-und-saunieren.html
    und hier:
    http://vivere-aromapflege.blogspot.de/2009/12/nicht-nur-eine-duftkerze.html

    Macht weiter so!!!

    Herzliche Grüße

    Sabrina


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