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monte-mare-Entspannung: So bringt man sie zu sich nach Hause

Jeder, der gerade eine gute Zeit in einer monte-mare-Anlage zwischen Andernach und Tegernsee verbracht hat, kennt dieses Gefühl, wenn er nachhause kommt: Tiefenentspannt, wie es der Volksmund nennt. Der Kreislauf nach einem Saunagang quicklebendig, die Muskeln nach einer Massage herrlich geschmeidig, die Haut nach einer Peeling-Kur so weich wie der sprichwörtliche Babypopo.

Beauty and body care. Sensual young woman relaxing in outdoor spa swimming pool.Man fühlt sich, als hätte man einen Kopfsprung in einen Jungbrunnen mitgemacht. Doch auch das kennt man: Je nachdem, wie hart der Alltag danach wieder „zuschlägt“, vergeht das gute Gefühl leider im Nu – und falls man nicht gerade so dicht beim nächsten monte mare lebt, dass man nach Feierabend dorthin kann, lässt sich die Entspannung auch nicht nach Belieben wiederholen.Doch man kann das alles auch zuhause haben. Ganz den monte-mare-Besuch ersetzen wird man dadurch zwar nicht, aber man kann definitiv die dort genossene Entspannung auch gegenüber dem stressigsten Alltag verlängern. Und auf den folgenden Zeilen zeigen wir, was es dazu braucht. 

1. Der eine Raum

Um was handelt es sich? 

Wellness ist mehr als nur eine Abfolge von Handlungen, die man durchführt bzw. an sich durchführen lässt. Es ist eine ganzheitliche Philosophie, welche auch bedeutet, den Alltag auszublenden und dadurch ein zufriedenerer, gesünderer Mensch zu werden. Und das beginnt schon mit dem Grundsätzlichen, der Örtlichkeit. Kurzgesagt, ideal ist es, wenn man Wellness dort betreibt, wo man keine „alltäglichen Aktien“ hat. Siehe monte-mare-Anlage: Dort befindet man sich nicht täglich; jeder Besuch ist schon deshalb ein Bruch mit der Alltäglichkeit. 

Bathroon  with vanity cabinet and shower area with glass doors

Wellness ist nichts Alltägliches. Daher benötigt sie auch ein Zimmer ganz für sich alleine, in dem der Alltag ausgesperrt wird.

Und zuhause sollte man das ebenso anstreben. Viele denken zwar bei Heim-Wellness an Bade- und Schlafzimmer. Allerdings würde das die Anti-Alltäglichkeit schon grob verletzen. Kann man sich dort entspannen, wo man noch im Halbschlaf seine Zähne putzt? Wo schon frühmontagsmorgens die Wochenend-Laune durch den Strahl der Dusche weggespült wird, nachdem der Wecker einen unsanft aus den Träumen gerissen hat? Kann man sich in einem Bad entspannen, wo nach einer halben Stunde der Nachwuchs gegen die Türe pocht, weil er zur Toilette muss? Definitiv nicht. Daher empfehlen wir dringend, sein Heim-monte-mare in einem gesonderten Raum umzusetzen. Einem, den man nur für Wellness betritt und der mit dem Alltag keine Schnittmengen hat. Ein wichtiger psychologischer Faktor, der genauso schwer wiegt wie alle Installationen. 

Wie kann man es zuhause umsetzen?

Natürlich wird das nicht überall funktionieren. Folgende Räume würden sich anbieten:

  • Umgewidmete Gästezimmer
  • Kellerräume
  • Ausgebauter Dachboden

Selbst falls diese Optionen nicht zur Verfügung stehen, kann man seinen Traum noch wahrwerden lassen, indem man hinter das Haus ein großes Gartenhäuschen stellt. Doch Vorsicht: In praktisch jedem Bundesland benötigen diese eine Baugenehmigung. 

Und grundsätzlich braucht der künftige Wellness-Raum fließend Warmwasser, Dusche und natürlich Strom. Der wichtigste Bestandteil ist jedoch eine starke Heizung, welche den Raum auch bei Minusgraden auf 25 Grad bringen kann – mindestens.

2. Die Wellness-Liege

Um was handelt es sich?

Einfach mal zwischen Peeling und Massage die Welt ausblenden. Sich nicht nur sprichwörtlich „lang machen“. In dieser unheimlich bequemen Mittelposition zwischen Sitzen und Liegen die Augen schließen und einfach nur abschalten. Jeder monte-mare-Besucher kennt die dazu vorhandenen Wellness- bzw. Ruheliegen. Und sich mindestens eine davon anzuschaffen, ist eine der Grundausstattungen für die heimische Wellnesswelt.

Wie kann man es zuhause umsetzen?

Woman relax in welness zone

Wellness-Liegen sind buchstäblich ein Bett für die Seele. Man liegt, entspannt und ist frei von allen Alltagssorgen.

Ein Glück, dass es das Netz gibt. Denn dort findet sich mittlerweile Anbieter für Wellnessliegen aller Couleur. Doch auch wenn solche mit integrierten Massage- und/oder Wärmefunktionen mittlerweile angeboten werden, sollte man für seinen Wellnessbereich auf pflegeleichte, feuchtigkeitsresistente (und ungleich günstigere) Stücke aus Holz bzw. einer Metall-Stoff-Kombination setzen. Wer einen Schreiner im Wohnort hat, kann sich von diesem auch die perfekt personalisierte Liege anfertigen lassen.

Gibt es im Wellnesszimmer ein Fenster mit schöner Aussicht, dann sollte die Liege davorstehen, damit man einen entspannten Blick hinauswerfen kann. 

3. Die Prä-Dusch-Massage

 Um was handelt es sich?

Schon Pfarrer Kneipp wusste, dass die Haut wunderbar straff wird, wenn man sie nicht verhätschelt, sondern ihr auch mal etwas zum Knabbern gibt. Das gilt nicht nur für kaltes Wasser, sondern auch solche Massagen, die nicht nur einem sanften Streicheln ähneln. Namentlich die Trockenbürstenmassage. Die sorgt für so viel Gutes. Die Poren werden geöffnet. Lose Hautschüppchen beseitigt. Der Kreislauf wird wohltuend angeregt und die Haut wird dazu ermuntert, sich zu straffen. Daher sollte diese Form der Massage zu jedem Wellnesstag dazugehören.

Wie kann man es zuhause umsetzen?

Woman's arm holding dry brush to top of her leg. Cellulite treatment, dry brushing

Mit der Trockenbürstenmassage bringt man seine Haut in Urlaubsstimmung und macht sie nebenbei straff & schön.

Denn man braucht nur eine große, nicht zu weiche Bürste. Bitte auf jeden Fall auf Naturborsten setzen und darauf achten, dass sich ggf. an einem Stiel befestigen lässt, damit man verrenkungsfrei an alle Körperzonen gelangt. Auf diese Weise läutet man seine Entspannungsphase ein. Erst bekommt die Haut eine zehnminütige Bürstenkur verpasst, dann den wohltuenden Duschstrahl. Das wirkt auf den Körper wie eine rituelle Waschung. Abermals reinste Psychologie als Übergang vom Alltag zu Wellness. 

4. Die Sauna

Um was handelt es sich?

Besonders im Winterhalbjahr, wenn es draußen ungemütlich und nasskalt ist, zeigen es die Zahlen überdeutlich: Die Menschen sehnen sich nach Wärme und Saunen sind zu jeder Tageszeit gut besucht. Kein Wunder. Denn die Liste an Sauna-Vorteilen ist lang. Sie beginnt beim gestärkten Immunsystem, zieht sich über die verbesserte Atmung bis hin zum Ausschwemmen von Giften und Krankheitserregern durch das Schwitzen, welches auf den Body wie ein kleines simuliertes Fieber wirkt – neben der Feelgood-Wirkung der Wärme. 

Wie kann man es zuhause umsetzen?

Saunaaufguss

Wellness ohne Saunagang ist schlicht nicht vollständig. Eine kleine Heim-Sauna sollte deshalb definitiv dazugehören.

Ganz klar, die eigene Wellnesslandschaft braucht deshalb eine Sauna. Primär hat man hier die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Wärmegrotten, der klassischen Sauna und der Infrarotkabine. Nicht nur eine Preis- und Unterhaltskostenfrage. Denn Infrarotsaunen sind in der Regel wesentlich kleiner; oft reichen schon ein oder zwei Quadratmeter Platz und ein normaler 220-Volt-Stromanschluss.

Echte Saunen hingegen sind teurer, benötigen Starkstrom und mehr Raum. Aber nur sie sind eben in der Lage, das „echte“ Feeling samt Dampf, Aufgüssen und hohen Temperaturen zu liefern. Unsere Empfehlung lautet daher: Wenn schon, denn schon. Sowohl Sauna wie Infrarotkabine sind schließlich ein einmaliger Kauf. 

5. Die Massageliege & ein kundiger Partner

Um was handelt es sich?

Was wäre Wellness ohne eine Massage-Anwendung. Ganz genauso sähe es aus, würde man Wellness versuchen, ohne dass einem die von der alltäglichen Büroarbeit so schmerzenden Muskeln schön durchgeknetet werden. Es wäre einfach kein „echtes“ Wellness. Die Massage ist deshalb so essenziell, weil nur sie es vermag, den Körper in diesen leichten, fast schwerelosen Zustand zu versetzen, der so wichtig für die Entspannung ist. Man stelle sich mal vor, man begäbe sich nach der Dusche auf die Wellnessliege, während die Sauna vorheizt und dabei ziept und zwickt der Rücken an gleich mehreren Stellen – die Entspannung wäre ebenso dahin wie die gute Laune.  

Wie kann man es zuhause umsetzen?

Ein liebevoll massierender Partner kann zwar den Profi-Masseur nicht ganz ersetzen, aber die „Durststrecke“ merklich verkürzen.

Ein liebevoll massierender Partner kann zwar den Profi-Masseur nicht ganz ersetzen, aber die „Durststrecke“ merklich verkürzen.

Natürlich gibt es in einer monte-mare-Anlage Massagen ganz unterschiedlicher Richtungen – und sie alle werden von Profis durchgeführt. Aber dennoch kann man zuhause wenigstens ein Stück dieses Entspannungskuchens bekommen. Es braucht dazu nur eine Massageliege und einen Partner, der zumindest die grundlegenden Massagetechniken beherrscht – also nicht nur blindlings drauflosknetet. 

Übrigens ist die Massage auch einer der Gründe, warum es so wichtig ist, in seinem Wellnessbereich eine leistungsstarke Heizung installiert zu haben: Sind die Temperaturen zu gering, können die Muskeln sich nie richtig entspannen. 

6. Die Badewanne – aber bitte mit Blubber-Einlage

Um was handelt es sich?

female massaging her legs with sponge in the tub

Schon normale Badewannen entspannen enorm. Doch Vorsicht: Bei Verwendung der Luftsprudelmatte niemals Badelotion verwenden, sonst gibt es eine Schaumparty.

Nur ein Bassin voller Wasser, in das man seinen ganzen Körper legen kann, ist ein Garant für echte Tiefenentspannung. Zum einen wegen der damit einhergehenden Schwerelosigkeit, welche durch den Auftrieb entsteht. Und zum anderen wegen der Möglichkeiten, durch die Wassertemperatur gezielt Reaktionen im Körper hervorzurufen – etwa die notwendige Abschreckung nach dem einheizenden Saunagang. 

Wie kann man es zuhause umsetzen?

Der Wellnessbereich braucht also eine Badewanne. Es muss kein mehrere tausend Euro teures Luxusobjekt mit allen Schikanen sein. Tatsächlich reicht eine normale Einzelpersonenbadewanne. In jedem Fall sollte man allerdings darauf achten, dass eine Whirlpool-Funktion appliziert werden kann. Schön aber teuer ist natürlich eine Lösung mit integrierten Düsen. Da beginnen die Preise nicht unter 500 Euro – selbst bei Baumarkt-Wannen. Wer das nicht ausgeben möchte, dem seien „Luftsprudelmatten“ empfohlen. Das sind Gummimatten, die man auf den Badewannenboden legt und die über einen Schlauch mit Luft versorgt werden. 

Zwar nicht so elegant wie eine integrierte Whirlpool-Funktion, aber eben mit Preisen von unter hundert Euro auch wesentlich günstiger. 

7. Das Licht in allen Varianten

Um was handelt es sich? 

Licht und Stimmung. Dass diese beiden Faktoren stark miteinander verflochten sind, dürfte den meisten zumindest in Grundzügen bekannt sein. Sehr weißes Licht ist beispielsweise dafür bekannt, dass es uns wach macht – aber eben auch in negativer Weise buchstäblich antreibt. In seinem persönlichen Wellness-Bereich möchte man jedoch nichts, was einen irgendwie auf Trab bringt. Da will man durch die Lichtfarbe und seine Helligkeit in einen beruhigten Zustand versetzt werden. 

Wie kann man es zuhause umsetzen?

modernes Marmorbad mit indirekter LED-Beleuchtung

Indirekte, in Farbe und Helligkeit regelbare Beleuchtung. Das Dreigestirn der Stimmungs-Steuerung und im Wellness-Raum unabdingbar.

Noch vor wenigen Jahren hätte an dieser Stelle die Lösung darin bestanden, ziemlich teure Elektroarbeiten durchführen zu lassen. Heute indes geht es ungleich einfacher. Doch zuvor etwas Grundlegendes: Direktes Licht sollte im Heim-monte-mare keinen Platz haben. Alle Leuchten sollten entweder die Decke anstrahlen oder auf sonstige Weise indirekt wirken. Das lässt das Licht insgesamt harmonischer werden.

Und dann gilt: Es braucht nur Leuchtmittel, die sich mit dem WLAN verbinden lassen. Als „WLAN-Glühbirne“ gibt es diese im Netz mittlerweile zu enorm niedrigen Preisen. Man sollte deshalb darauf setzen, weil sie dank LED-Technik eine nahezu unbegrenzte Farbtemperaturen-Bandbreite ermöglichen und sich dimmen lassen. Vom entspannenden bernsteinfarbenen Schummerlicht zu Beginn der Wohlfühl-Session bis zum langsamen Heraufregeln der Helligkeit geht es und so manche Produkte ermöglichen es, automatisch über die App zeitgesteuert zu werden, ohne dass man dauernd am Handy herumspielen muss. 

8. Der Wintergarten: Natur in jeder Jahreszeit

Um was handelt es sich?

Der Mensch ist evolutionär gesehen ein Naturlebewesen. Unsere Häuser, unsere Wohnungen sind zwar angenehm, aber weit entfernt vom Ursprungszustand. Ganz besonders gilt das, wenn man in der Stadt lebt. Jeder, der schon mal bei einem Waldspaziergang einfach ein paar Minuten still unter einem Baum gesessen hat, weiß, wie erholsam die Natur-Wirkung war. Daher sollte man – falls die Möglichkeit besteht – die Natur in seinen Wellnessbereich holen.

Wie kann man es zuhause umsetzen?

Attic skylight window wall. Building Modern House Construction with metal roof, rain gutter system and roof protection from snow.

Der Wintergarten muss nicht gigantisch sein. Er kann schon dadurch erzielt werden, eine Mauer durch Glas zu ersetzen.

Idealerweise schließt sich an das Wellness-Zimmer ein Wintergarten an. Auch hier gilt: Es muss nicht XXL sein. Es reicht ein verglaster (Dach-)Balkon, vielleicht ein Stück Terrasse, welches man umfunktioniert. Schon wenige Quadratmeter sind völlig ausreichend. Wie man genau vorgeht, ergibt sich aus der örtlichen Architektur und der Lage des Wellness-Zimmers, damit beides miteinander verbunden ist. Immer jedoch sollte man im Wintergarten so viele Pflanzen wie möglich aufstellen. Schon damit man im Winterhalbjahr jede Wellness-Session mit einem kleinen Aufenthalt im Grünen verbinden kann, auch wenn die echte Natur derzeit eher graubraun und trüb ist. 

Zusätzliche Tricks und Kniffe

Mit den Installationen, die wir bis hierhin präsentiert haben, lässt sich ein sehr entspannender Wellness-Raum aufbauen, der kaum Wünsche offenlässt. Allerdings bedeutet Wellness mehr als nur Installationen. 

Offline & entspannt

Das Smartphone wird von Psychologen als eine der schlimmsten Geißeln unserer Zeit angesehen. Denn, wie es Neurowissenschaftler und Nobelpreisträger Thomas Südhof ausdrückte: „Wir sind über die Smartphones nie mehr unerreichbar, nie außer Dienst. Wir stehen per Mail quasi minütlich im Kontakt zu unserer Arbeit, zu unserer Familie. Diese Dauerbelastung führt zu chronischem Stress […]“. In seinem persönlichen Wellnessbereich sollte das Smartphone daher idealerweise außen vor bleiben. Die Steuerung der WLAN-Beleuchtung lässt sich auch über ein altes Smartphone erzielen, das man auf Werkseinstellungen zurücksetzt und ohne SIM-Karte betreibt – und selbst dieses Gerät sollte auf lautlos geschaltet werden. Facebook und Co. indes haben bei Wellness keinen Platz. 

Einfach nur horchen

Stattdessen sollte man die Gelegenheit wahrnehmen, in Sachen Geräusche wirklich abzuschalten. Zumindest der erste Teil der Wellness-Session sollte völlig ohne Musik ablaufen. Wenn man auf der Liege entspannt, wenn man im Wintergarten genießt, sollten die Ohren nur „nach innen“ gerichtet sein. Keine Ablenkung, nur das Horchen auf das eigene Innere und der Stress vergeht im Nu.  

Die Macht der Farben

Was beim Licht gilt, gilt natürlich so auch für die restlichen Farben: Sie sind machtvolle Lenker unseres eigenen Befindens. Tatsächlich geht das so weit, dass man die entspannende Wirkung seines Wellness-Salons merklich reduzieren kann, wenn dessen Wände und die restliche Einrichtung in den falschen Farben erstrahlen. Rot beispielsweise wirkt zwar warm, ist aber unruhig, aufregend, kann sogar aggressiv machen. Die ideale „Wellness-Farbe“ wäre daher eher im Grün-Bereich angesiedelt. Denn es sorgt für Entspannung, Ausgeglichenheit und Natürlichkeit. Also all die Faktoren, die man sowieso durch Wellness fördern möchte. 

Wellness für die Ohren

Stille ist für das Hineinhorchen in sich selbst enorm wichtig. Aber nach einer gewissen Zeit wird das manchen Menschen (wenngleich nicht allen) unangenehm. In jedem Fall sollte daher dann auch „Ohren-Wellness“ betrieben werden. Absolutes Ausschlusskriterium dafür ist jedoch alles, was mit Text versehen ist. Denn es zwingt unser Gehirn schon wieder, sich auf etwas fest zu fokussieren. Viel besser ist es, die Reichhaltigkeit des Netzes an Klängen zu nutzen:

  • Naturgeräusche
  • Mediationsmusik
  • Strandgeräusche 
  • Sphärische Relax-Klänge

Diese, leise im Hintergrund abgespielt, unterstützen die Entspannung maßgeblich – und haben den netten Nebeneffekt, dass etwaige Alltagsgeräusche, die bei völliger Stille unüberhörbar sind, ausgeblendet werden. 

Zeit muss man sich nehmen

Wer sich einen solchen Wellness-Traum zuhause eingerichtet hat, ja, dafür auch so manchen teuer verdienten Euro hingeblättert hat, der ist natürlich versucht, ihn so oft wie möglich zu nutzen. Doch die Notwendigkeiten unseres Alltags lassen dafür mitunter nicht wirklich viel Zeit, sodass man geneigt ist, nur kurze Wellness-Sessions einzulegen.  

Das ist jedoch nicht der richtige Weg. Wellness benötigt Zeit. Wer nicht mindestens eine Stunde vollkommen abschalten, alle Aufgaben dem Partner übertragen kann, sollte den Wellness-Raum nicht betreten. Denn er wird dann dort keine richtige Entspannung finden, sondern nur einen Teil davon.

Eine Wellness-Session sollte man als Belohnung, als Ausnahme ansehen. Etwas, für das man die notwendige Zeit mitbringt. Und wenn das bedeutet, nur sonntagsnachmittags Sauna, Whirlpool und Co. genießen zu können, dann ist das eben so. Das ist dennoch besser, als sich allabendlich kleine aber wirkungslose Snacks zu gönnen und sich so langfristig das Erlebnis zu verderben. 

Fazit 

Ganz ersetzen kann man einen Besuch im monte mare nicht. Aber wenn man es richtig angeht, kann man die Entspannung, die man dort erfährt, durch ein eigenes Wellness-Zuhause über einen viel längeren Zeitraum ausdehnen und so generell eine wesentlich größere und vor allem entspanntere Lebensqualität erfahren.

Bildnachweis: Fotolia.com

luengo_ua; Irina Shiyan; Soloviova Liudmyla; artursfoto;  Sabine Hürdler; Samo Trebizan; alfa27;  Sibylle; bildlove

 

Kommentare

  • 4. Januar 2019

    Felix

    Vielen Dank für die Tipps. Dazu hilft es, sich bei Bedarf auch einfach mal 5 Minuten für sich zu nehmen. Eine kleine Pause zwischendurch hilft wahre Wunder.


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