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Ein Tag nur für mich

Ein Beitrag von Wellnesstester André Schmitt

Es ist schon komisch… Ich sehne mich nach Erholung, Entspannung und möchte endlich mal wieder einen ganzen Tag für mich haben an dem ich einfach nur abschalten, relaxen und mir was gutes tun kann. Aber ich ringe mich nicht durch mir einen Termin in meinem Kalender dafür zu reservieren.

Immer kommt kurzfristig etwas dazwischen. Ein Kundentermin den ich dringend noch “reinschieben” muss, ein Freund benötigt genau an dem Samstag meine Hilfe bei einem Umzug, eigentlich müsste ich heute doch lieber mein Büro auf Vordermann bringen und mein Auto muss ja schließlich auch zur Inspektion… So oft ich mir schon einen Tag in Gedanken frei halten wollte um mir einen Wellness-Tag im Monte Mare zu gönnen, kommt doch anscheinden immer etwas dringendes und wichtiges dazwischen. Warscheinlich bin ich nicht der einzige dem es so geht. Zumindest tröste ich mich regelmäßig mir dieser Überlegung.

Aber ich hab einfach gemerkt, dass meine Akkus so langsam leerlaufen und ich dringend etwas unternehmen muss! Also habe ich das einzig richtige gemacht und ich verstehe bis heute nicht, warum um alles in der Welt ich dafür so lange gebraucht habe: Einen Tag als festen Termin in meinem Planer geblockt. Also keine Überlegungen wie “wenn ich Zeit habe”, oder “wenn nichts dazwischen kommt, dann werde ich…”, sondern einfach einen Termin fest eingetragen. Wie alle anderen Termine die mir wichtig sind, sei es für die Arbeit, Familie, Freunde, “Büroaufräumtage” oder auch Werkstatt Termine.

Und siehe da, es ist mir nichts kurzfristig dazwischen gekommen, keine kurzfristigen Planänderungen. Denn meine anderen festen Termine halte ich ja schließlich auch ein (So einfach war das also). Und ich kann diese Vorgehensweise jedem nur empfehlen, der vlt. in einer ähnlichen Situation ist. Einen Termin ganz fest eintragen und diesen Termin für alles andere blocken!!

Das war ja erst die Vorgeschichte, denn die ganze Arbeit um diesen Termin zu verwirklichen sollte sich wirklich lohnen.

Ich hab es geschafft! Fast schon mit Tränen in den Augen stehe ich in Kaiserslautern vor dem Monte Mare auf dem Parkplatz und atme vor dem Aussteigen aus meinem Auto (ja, den Werkstatt Termin habe ich auf einen anderen Tag gelegt) erst einmal richtig tief ein. Ich trete ein, zücke an der Kasse meinen Gutschein (Glücklich wer einen hat. Gibt es übrigens als Geschenkgutscheine zu kaufen. Nur zu empfehlen!), ziehe mich um und in dem Moment wo ich mein Handy im Spind einsperre, fühle ich mich schon direkt ein gutes Stück entspannter.

Im Wellnessbereich war mein erstes Ziel die “Aufguss-Tafel” um mir einen Überblick zu machen, mit welchen Aufgüssen ich mich heute für meine harte Planung blohnen will. Eigentlich wollte ich am liebsten jeden Aufguss mitmachen. Aber nachdem ich zwischenzeitlich im Ruheraum herrlich und ohne Zeitgefühl gedöst habe, habe ich eingesehen, dass ich nun leider einen verpasst habe.

Ansonsten hatte ich immer das große Problem zwischen den vielen parallelen Aufgüssen zu entscheiden. Denn, da relativ viele Besucher da waren (scheinen alle meine mühsam erarbeitete Planungs-Taktik schon zu kennen), haben die Mitarbeiter in parallel 2-3 Saunen für Aufgüsse gesorgt.

Besonders gefallen haben mir z. B. der Honig- sowie der Salz-Aufguss. Das tolle am Früchte-Aufguss war die große Früchteplatte, die danach rumgereicht wurde.

Und für die ganz harten ist der Wenik-Aufguss ein Muss. Mit Birkenzweigen und -blättern wird hier ein ganz besonderer Aufguss durchgeführt. Auf Nachfrage gab es sogar für eine kleine Gruppe Hartgesottener (seit dem Erlebnis zähle ich mich dazu) noch eine Zusatzrunde. Ich wollte an dem Tag schließlich alles mitnehmen und geniessen :-)

Zwischen den Aufgüssen habe ich mich entweder in den Ruheraum zurückgezogen (Aber Achtung, da kann man gerne mal die Zeit vergessen), entspannende Fußbäder durchgeführt oder noch etwas auf den warmen Steinliegen gedöst.

Zu einem frischen Salat am Nachmittag gab es standesgemäß ein schönes Weizenbier (zwischendurch natürlich auch mal eins ohne Salat).

Ich wollte nicht darauf warten, dass mich die Reinigungskräfte mit vereinten Kräften aus der Anlage putzen, also bin ich dann schweren Herzens kurz vor Feierabend zurück zu meinem Spind gegangen. In dem Bewusstsein, dass ich seit laaaanger Zeit mal wieder richtig gut entspannen und abschalten konnte.

Auf dem Parkplatz angekommen habe ich einmal richtig tief eingeatmet und mich auf den Nachhauseweg gemacht. Mit knappen 100 km/h äußerst gemütlich über die Autobahn. Denn so ein entspannender Tag sollte auch dementsprechend ausklingen. Deshalb hatte ich mir auch geschworen, meine Mailbox erst am nächsten Tag abzuhören, denn dieser Tag war schließlich geblockt. Und zwar für mich :-)

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