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Kraulen: Die Kunst des richtigen Gleitens

Kraulen könnte genauso gut als “Kunst des Langmachens” beschrieben werden, denn genau das ist das Wichtigste beim Kraulschwimmen. Dafür muss man keineswegs den Körperbau oder die Höhe eines Profisportlers haben, wie zum Beispiel Michael Phelps, der über 1,90 Meter misst. Beim richtigen Kraulen kommt es vor allem darauf an, die Basics dieser Schwimmtechnik zu erlernen und sauber umzusetzen.

Die Körperhaltung: Besonders wichtig für das Kraulen

Wenn es darum geht, die Technik des Kraulschwimmens zu erlernen, spielt die richtige Körperhaltung und Körperposition eine ganz besondere Rolle.

Da wir von klein auf gelernt haben, uns auf dem Festland fortzubewegen, müssen sich die meisten von uns erst daran gewöhnen, eine horizontale Körperposition im Wasser einzunehmen und vor allem beizubehalten. Aber auch das Austarieren und Ausbalancieren des eigenen Körpers im Wasser ist von großer Bedeutung und muss geübt werden.

Hilfreiche Tipps zum richtigen Erlernen des Kraulschwimmens bekommt Ihr zum Beispiel hier.

Rumpfstabilität und Wasserlage – die richtige Kraultechnik

Die richtige Körperhaltung und Körperposition spielen beim Kraulschwimmen eine wichtige Rolle

Die richtige Körperhaltung und Körperposition spielen beim Kraulschwimmen eine wichtige Rolle

Beim Kraulen geht es darum, möglichst schnell zu sein. Um möglichst hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, ist es wiederum notwendig fließende Bewegungen zu machen um sehr gut durch das Wasser zu gleiten. Wichtig für eine gute Gleitbewegung ist das Erlernen der richtigen Rumpfstabilität. Dafür spielen Eure Rumpfstabilität und eure Wirbelsäule eine besonders große Rolle.

Die Becken-Rumpf-Region unseres Körpers übernimmt zum Beispiel die wichtige Aufgabe, den Körper so stabil aufrecht zu halten, dass wir laufen können. Genauso wichtig ist diese Region unseres Körpers jedoch auch dafür, dass Ihr Euren Körper im Wasser optimal positioniert.

Nur wenn Ihr eine wirklich gute Rumpfstabilität mitbringt und Euren Rumpf regelmäßig trainiert, könnt Ihr Euren Wasserwiderstand während des Kraulens so gering wie möglich halten und dadurch ein Maximum an Geschwindigkeit erzielen.

Zwei unterschiedliche Arten des Gleitens

Beim Kraulen unterscheidet man zwei verschiedene Arten des Gleitens – das, wenn Ihr Euch vom Beckenrand abstoßt und das Gleiten während des Kraulschwimmens.

Gleiten nach dem Abstoß: Hier müsst Ihr darauf achten, dass Eure Arme vollkommen gestreckt sind. Am besten ist es, wenn Ihr die Hände übereinander legt. Der Kopf wird zwischen den Oberarmen positioniert und blickt zum Beckenboden. Becken und Rumpf sind angespannt. Die Füße und Beine sind bis in die Zehen gestreckt.

Gleiten während des Kraulens: Hierbei werden die Arme abwechselnd aus dem Wasser nach vorne gestreckt. Während ein Arm krault taucht der andere ab und wird am Oberschenkel entlang nach hinten gestreckt. Der gesamte Körper wird gestreckt. Der Kopf verstärkt die Streckposition wie eine Verlängerung der Wirbelsäule. Ihr liegt möglichst flach im Wasser und reduziert so den Wasserwiderstand optimal. Beim Atmen wird der Kopf mit der Kraulbewegung und während des Aufdrehens der Schulter seitlich aus dem Wasser gedreht.

Mehr über die verschiedenen Schwimmstile und warum Schwimmen auch schön, schlank, schlau und gesund macht, lest Ihr hier: Schwimmen, das stark macht – Tipps für ein effektives Training

Übrigens: monte mare bietet auch Schwimmkurse für Groß und Klein an. Hier könnt Ihr Schwimmen lernen oder Eure Technik verbessern.

Bildnachweis
© Steffen Eichner – Fotolia

Kommentare

  • 31. März 2018

    azad

    Hallo
    Finde deine Beiträge super, weil du zu jedem etwas
    schreibst, z.B Besonder wichtig für das Kraulen ist…
    und genau sowas brauchen die Leser also weiter so.

    Liebe Grüße.

  • 24. November 2017

    Marina

    Toller Beitrag! Ich bin selber langjährige Schwimmerin und habe anfangs sehr viel falsch gemacht beim kraulschwimmen. Der beitrag ist wirklich sehr gut geeignet für anfänger!
    LG Marina


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