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Schlaf als Wellnessfaktor

Menschen geben für einen richtigen Wellnessurlaub gut und gerne ein Stange Geld aus. Dabei erleben sie Schlammpackungen, Tai- oder Hot-Stone-Massagen. Doch während die Gelegenheiten zum erholsamen Wellnesstrip oft rar gesät sind, gibt es eines der besten Wellnessprogramme täglich kostenfrei in den eigenen vier Wänden: Schlaf. Jede Nacht startet der eigene Körper diese Rundumbehandlung, sodass wir uns am nächsten Tag wie neu geboren fühlen. Theoretisch jedenfalls! Warum ist gesunder Schlaf so wichtig und was könnt ihr tun, damit jede Nacht zu einem kostenlosen Wellnessprogramm wird?

Warum ist Schlaf so wichtig?

schlafende-frauEs ist medizinisch nicht vollständig geklärt, warum Menschen überhaupt schlafen. Dass es ohne Schlaf nicht geht, ist jedoch unbestritten. Schläft ein Mensch über längere Zeit nicht oder nur schlecht, sinkt nicht nur seine Konzentration und Leistungsfähigkeit, sondern auch die Laune. Mit der Zeit wird man immer gereizter, was in Extremfällen zu Trugwahrnehmungen, Persönlichkeitsstörungen oder Suizidgedanken führen kann.

Während einer durchschnittlichen Nachtruhe laufen vier bis sechs Schlafzyklen ab, die jeweils in einzelne Stufen gegliedert sind. Jeder Zyklus endet mit einer Tiefschlafphase, auch als Traumphase bezeichnet. Vor allem in dieser Phase setzt eine umfassende Regeneration von Körperzellen ein und es werden Wachstumshormone ausgeschüttet. Neben dem (Wieder-)Aufbau von Körperzellen wird auch das Immunsystem gestärkt. Wenn von Entspannung die Rede ist, erreicht sie in diesen Momenten das Ideal: Der Muskeltonus, also die Muskelspannung, ist auf einem Minimum, der Blutdruck fährt herunter und der Spiegel des Wach- und Stresshormons Cortisol ist so gering wie zu keiner anderen Tageszeit – Wellness pur also.

Schlafhygiene: Tipps zum besseren Ein- und Durchschlafen

Jeder Mensch hat unterschiedliche Schlafbedürfnisse. Wer oft nur schwer ein- und durchschläft, kann einen oder mehrere der folgenden Tipps versuchen. Dauern die Schlafprobleme dennoch über mehrere Wochen an, kann der Grund ein gesundheitliches Problem sein. In diesem Fall ist der Gang zum Arzt ratsam.

  • Das Bett als nächtliche Ruhestätte sollte nur zum Schlafen verwendet werden. Laptop und Smartphone haben im Bett nichts verloren. Wer Probleme beim Einschlafen hat, sollte auch nicht im Bett fernsehen. Gegen Kuscheln und Sex ist hingegen nichts einzuwenden, da hierbei Stress und Spannungen abgebaut werden.
  • frau-kopfhoererAbendliche Rituale helfen beim Übergang von der aktiven Phase des Tages zur Ruhephase. Ein Lied von der (monte mare) Relax-CD, eine Tasse Tee oder auch ein kurzer Eintrag ins Tagebuch markieren den Schlusspunkt des Tages. Bei regelmäßiger Wiederholung signalisieren bereits diese Rituale Eurem Körper, dass die Ruhephase bevorsteht. Tipp: Auch das Zurechtlegen der Kleidung für den nächsten Tag kann ein Ritual sein und spart zudem Zeit am Morgen.
  • Versucht es mit Sport. Sportlich aktive Menschen leiden nachweislich seltener an Schlafstörungen. Wichtig ist jedoch, dass der Sport nicht zu spät am Abend stattfindet, da Kreislauf und Hormonhaushalt Zeit benötigen, um vom hochaktiven Sport-Zustand in den Ruhezustand zu wechseln. Idealerweise wechselt Ihr im späten Nachmittag vom Arbeitsplatz direkt zum Sport. Wer nach körperlicher Aktivität schwer wieder zur Ruhe kommt, aber auf die positiven Auswirkungen von Sport nicht verzichten möchte, schaut sich nach einem Fitnesscenter mit Wellnessangebot um.
  • Bezüglich der Ernährung zählt vor allem das Timing. Generell sorgt eine hohe Darmaktivität dafür, dass der Schlaf oberflächlicher und unruhiger wird. Bei Schlafstörungen wird empfohlen, spätestens bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen die letzte Mahlzeit zu sich zu nehmen. Übermäßig fettige und zuckerhaltige Speisen fordern dem Körper Höchstleistungen beim Stoffwechsel ab, erhöhen die Körpertemperatur und sind daher besonders kurz vorm Schlafen ungeeignet. Besonders Milch, Mandeln und Bananen zählen zu den schlaffördernden Lebensmitteln und haben so wie die Kräuter Baldrian, Weißdorn und Melisse eine beruhigende Wirkung.
  • Koffein und Alkohol sind Gift für einen gesunden Schlaf. Kaffee, Schwarztee und Cola sollten – wenn überhaupt – nicht nach 15 Uhr kerzenlichtverzehrt werden. Alkohol hilft zwar beim Einschlafen, behindert aber den tiefen und erholsamen Schlaf.
  • Licht steuert den Biorhythmus sehr stark. In der Zeit kurz vorm Hinlegen kann gedämpftes Licht schlaffördernd wirken. Grelles Licht kurz vorm Einschlafen, auch vom Smartphone oder vom Fernseher, solltet Ihr vermeiden. Besonders in den Wintermonaten solltet Ihr Euch häufig bei Tageslicht im Freien aufhalten, um die rhythmisierende Wirkung von Licht und Dunkelheit für einen guten Schlaf zu nutzen.
  • Frische Luft muss sein. Wer vor dem Schlafengehen ausreichend lüftet, sorgt zugleich für eine angenehm kühle Raumtemperatur. Nach Möglichkeit kann das Fenster nachts geöffnet bleiben, solange dadurch keine Zugluft entsteht oder die Temperatur zu sehr sinkt.

Was sind Eure Tipps für schlaflose Nächte? 

Diese Empfehlungen für den geruhsamen Nachtschlaf wurden von www.tsc-dresden.de zusammengestellt. Mit breitem Kursangebot und Wellnessoasen bieten die Fitnessexperten die richtige Balance aus Aktivität und Entspannung.

Kommentare

  • 23. Januar 2016

    daunendecke

    Seit unserem Start im Jahr 2007 verkaufen wir nur hoch qualitative Daunendecken von renommierten Bettdecken-Fabrikanten. Wir haben gute Fabrikanten, direkter Kontakt mit unseren Kunden und eine große Auswahl!
    http://www.daunendecke.de/

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  • Pingback: Schlafstörungen: Dem Alltagsstress entkommen und innere Ruhe finden | Aktuell im monte mare Blog

  • 24. Juli 2013

    André Altmann

    Also bei mir hängt das auch immer ganz stark von der Temperatur ab, wie gut ich schlafe. Ich merk das immer so in den Übergangsphasen zwischen den Jahreszeiten, wenn ich plötzlich wieder schlechter schlafe, wird#s langsam Zeit, die wärmere bzw. weniger warme Bettdecke wieder auszupacken. man darf nur nicht den Fehler machen, sich dann im tiefsten Winter in die kuschelig warme Daunendecke einzumümmeln und trotzdem die Heizung auf höchster Stufe aufgedreht zu haben, weil sonnst schwitzt man sich sogar bei äußeren Minusgraden zu Tode im Bett! Im Hochsommer ist es mir ganz recht, wenn meine Freundin und ich nicht unbedingt jede Nacht im selben Bett verbringen, die ist nämlich echt ne richtige menschliche Wärmflasche ;)


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