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Positiv denken macht gesund und glücklich

Die Pechsträhne will einfach nicht abbrechen, irgendwie bekommt man nichts auf die Reihe und der Chef ist genauso wenig überzeugt davon wie man selbst, dass man das neue Projekt auf die Beine stellen kann. Die simple Lösung für solche Probleme heißt „positiv denken“.

Optimismus als Selbstmanagement-Methode

Wer positiv denkt, baut innere Blockaden ab und wird deshalb glücklicher und auch erfolgreicher.

Wer positiv denkt, baut innere Blockaden ab und wird deshalb glücklicher und auch erfolgreicher.

Diese Antwort ist fast zu naheliegend und einfach, um sie ernst zu nehmen. Und doch wirkt sie. Denn wer positiv denkt, reduziert Selbstzweifel sowie Stress und Sorgen, die uns daran hindern, die Dinge am Schopf zu packen. Wer positiv denkt, baut innere Blockaden ab, wird deshalb produktiver, ausgeglichener und glücklicher und erreicht schneller seine Ziele – sei dies, einen Marathon mitzumachen, eine ausgewogene Ernährung zu verfolgen, den Chef zu beeindrucken oder einfach nur mehr Zeit für sich selbst zu finden.

Tatsächlich werden die Auswirkungen von Optimismus auf unsere Gesundheit schon seit fast einem Jahrhundert erforscht. Studien zeigen, dass positives Denken zu niedrigeren Depressionsraten und Blutdruck sowie zu einem verbesserten Immunsystem führt. Obwohl die positiven Effekte auf unseren Körper noch nicht vollständig erforscht sind, sind sich alle einig: Positives Denken kann nicht schaden!

Tipps für positives Denken im Alltag

Wie aber kann man positives Denken im Alltag umsetzen? Hier sind ein paar praktische Tipps:

  1. Morgens anfangen: Im Schlaf verarbeiten wir die Probleme des vergangenen Tages. Gleichzeitig erholt sich der Körper von Anstrengungen, wodurch wir bei gutem Schlaf leistungsfähig und mit einer positiven oder zumindest neutralen Einstellung aufwachen.

Diese Gemütslage kann man nutzen, indem man sich auf die Highlights des neuen Tages konzentriert. Ob Ihr Euch mit guten Freunden verabredet habt, den Film gucken wollt, den Ihr schon lange mal sehen wolltet oder die nächste Reise plant. So scheinen auch die unangenehmen Aufgaben des Tages wie das Gespräch mit dem Chef, der anstrengende Einkauf im überfüllten Supermarkt oder die Arbeit einfacher zu bewältigen zu sein.

  1. Sport treiben: Sport ist nicht nur gut für den Körper, der dadurch gesund und fit bleibt, sondern auch für die Seele. Anders als lange angenommen gibt es keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Endorphine hierfür verantwortlich sind. Denn das körpereigene Morphin wirkt schmerzstillend, jedoch nicht stimmungsaufhellend, und hat keine nachweisbare Wirkung auf das Gehirn.

Sogenannte „Glückshormone“ wie Serotonin und Botenstoffe wie Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin werden jedoch beim Sport in höheren Mengen ausgeschüttet, weshalb vermutet werden kann, dass sie zumindest teilweise für die Glücksstimmung verantwortlich sind, die viele Sportler bei körperlicher Betätigung verspüren.

  1. Ausgewogen essen: Eine ausgewogene Ernährung ist ebenfalls gut für die allgemeine Gesundheit und die Leistungsfähigkeit. Wer seinem Körper all die Nährstoffe gibt, die dieser braucht, um zu funktionieren, bereitet ihn optimal auf die Anstrengungen des Tages vor.
Glueck-positives-Denken

Eine ausgewogene Ernährung, ein ausgeglichener Lebenstil und eine positive Einstellung machen glücklich.

Darüber hinaus gibt es bestimmte Lebensmittel, die die Stimmung auf natürliche Weise heben. Zwar hält diese Wirkung nicht lange an, kann aber motivierend wirken, wenn man gerade vor einer schwierigen Aufgabe steht. Die Aminosäure Tryptophan wird im Gehirn in Serotonin umgewandelt und ist in Bananen, Datteln, Feigen, Schokolade und anderen Nahrungsmitteln in relativ hoher Konzentration zu finden. Neben der stimmungsaufhellenden Wirkung kann Serotonin auch beruhigen, einen tiefen Schlaf fördern oder die Gedächtnisleistung stimulieren.

  1. Sich etwas gönnen: Wer ständig hohe Leistung bringt, wird dies nicht langfristig durchhalten können, ohne zwischendurch Pausen einzulegen. Genauso wichtig ist es, sich für Erfolge zu belohnen. Wenn Ihr also den Marathon gelaufen seid, Euren Chef um eine Gehaltserhöhung gefragt oder einfach nur gut gearbeitet habt, belohnt Euch mit etwas, das Ihr schon lange haben oder machen wolltet. Das Paar Schuhe aus der Boutique nebenan, der Saunaabend oder Restaurantbesuch mit den Freundinnen oder gar das Wellness-Wochenende. Je mehr Ihr Euch dabei erholt, desto positiver startet Ihr wiederum in die nächste Woche.

Man muss also kein Esoterik-Fan sein, um sich positives Denken zunutze machen zu können. Genauso wie eine ausgewogene Ernährung oder ein Sportplan kann es langsam in den Alltag integriert werden. Probiert es doch einfach mal aus.

Kommentare

  • 16. Februar 2017

    Fröhlicher87

    Das stimmt! Eine positive Grundeinstellung hilft einem beim glücklich sein. Wer Lebensfreude finden will, muss den Drang haben sie zu suchen. Sonst wird das immer schwerer.

  • 12. Oktober 2016

    Jim

    An dem Artikel wird echt gut deutlich, dass beim positiven Denken es vor Allem wichtig ist, alle Lebensbereiche auszubalancieren. Denn wenn man auch auf seine Ernährung und auf Sport achtet, wird man auch zunehmend glücklicher :)

  • 14. September 2015

    Schmidt Lisa

    Danke Frau Hubner, für den schönen Artikel!

    Lg Lisa


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