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Meditation für zwischendurch: Anleitungen, Wissenswertes, Tipps

Meditation to go – ist das nicht paradox? Ist Meditation nicht etwas, wofür man sich richtig, richtig viel Muße und Zeit nehmen sollte, und das am besten regelmäßig?  Schön wäre das, ja. Aber Meditation ist durchaus auch im Alltag zwischendurch möglich, wenn nicht sogar nötig, um souveräner und entspannter durch das Leben zu kommen. Dafür reichen mitunter wenige Minuten aus.

Meditation – was bedeutet das eigentlich?
Das Wort Meditation ist vom lateinischen Wort meditari abgeleitet und bedeutet so viel wie überlegen oder nachdenken. Das hat mit Grübeln oder logischem Denken allerdings weniger zu tun – ganz im Gegenteil. Viel mehr geht es darum, den Geist zur Ruhe kommen zu lassen, indem man zunächst Gedanken kommen und gehen lässt, ohne sich damit emotional auseinanderzusetzen.Die buddhistische Definition beschreibt Meditation wohl am besten: Müheloses Verweilen in dem, was ist.

Es gibt nahezu unendlich viele Meditationsübungen und Anleitungen, die sich unter anderem nach ihrer traditionellen Herkunft unterscheiden. Man spricht von passiver (im Sitzen ausgeübt) und aktiver Meditation (mit Bewegungen und Handlungen). Letztendlich mit den gleichen Zielen: Entspannung, innerer Frieden, Zufriedenheit.
Meditation in angenehmer Atmosphäre.

Für Anfänger ist die sogenannte geführte Meditation gut geeignet. Dabei wird dem Meditierenden eine Fantasiereise vorgelesen. Im monte mare in Rheinbach setzen wir beispielsweise leise, meditative Musik und aromatische Duftstoffe ein, um die Tiefenentspannung zu unterstützen. Während der Meditation sinken Blutdruck und Puls, Ihr werdet ruhiger und zeitgleich leistungsfähiger. Im monte mare in Kaiserslautern nehmen wir Euch unter anderem auch durch den Einsatz von Klangschalen mit auf eine Meditationsreise.

Meditation für zwischendurch oder: Einfach mal abschalten
Einfach mal abschalten ist natürlich leichter gesagt, als getan. Aber Versuch macht klug. Folgende Meditationsübung geht sowohl im Sitzen als auch im Liegen: Den Rücken und den Nacken am besten gerade halten, die Augen schließen, ruhig und tief in den Bauch hinein atmen. Bei jedem Gedanken, der auftaucht, stellt Ihr Euch vor, wie dieser auf einer Wolke steht. Dann müsst Ihr den Gedanken – die Wolke – ziehen lassen. Das Gleiche macht Ihr mit dem nächsten Gedanken. Die Gedanken sind nämlich nicht nur frei, sondern auch flüchtig und insbesondere negative können sich so mit der Zeit relativieren.

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Mehr Informationen über Möglichkeiten, mit Stress umzugehen, haben wir im Blogbeitrag „Stress lass nach“ für Euch zusammengestellt. Und – seid Ihr schon ruhiger?

Kommentare

  • 5. Juli 2018

    Bastian

    Das schwierigste ist starten…. sobald man diszipliniert jeden Tag meditiert ist es viel einfacher und man braucht es einfach. 20 min Zeit müssen drin sein!

  • Pingback: Schlafstörungen: Dem Alltagsstress entkommen und innere Ruhe finden | Aktuell im monte mare Blog

  • 27. September 2012

    Roland Kopp-Wichmann

    Hallo,
    ein Hauptargument gegen Meditation ist von vielen Interessierten oft, dass sie keine Zeit haben, zwanzig Minuten morgens oder abends zu meditieren.
    Das mag mitunter so sein, ist aber oft nur eine Ausrede.
    Dass es auch viel kürzer geht, zumindest für den Anfang, darüber habe ich auf meinem Blog einen Artikel geschrieben: http://goo.gl/iODa7

  • 24. September 2012

    Markus Alpenblogger

    Danke für den sehr schönen und informativen Blogeintrag!
    Ich finde entscheidend ist, dass man über die Funktion und Intensität von Meditation und auch Yoga nachdenkt. Es zählt nicht zwingend nur die Zeit, die man damit verbringt.
    Ich habe ein interessantes Gespräch mit einer Yoga-Lehrerin geführt, bei dem es um ähnliche Fragen geht:

    http://alpenblogger.at/wellness/yoga-im-oetztal-niederthai.html

    Liebe Grüße
    Markus


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