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Schlafproblemen mit Entspannung entgegenwirken

In der Hektik des Alltags, wenn die Arbeitsbelastung im Job hoch ist und auch daheim nicht alles reibungslos abläuft, kann es vorkommen, dass die Signale des eigenen Körpers nicht wahrgenommen werden und dieser nicht mehr aus dem Zustand der Anspannung heruntergefahren wird.

Ab und an kommt es vor, dass wir das Gefühl haben, schlecht zu schlafen. Wir sind nachts aufgewacht oder hatten das Gefühl, stundenlang wach gelegen zu haben. Morgens fühlen wir uns wie erschlagen und möchten am liebsten gar nicht erst aufstehen. Tatsache ist, dass der Mensch in der Tat mehrmals in der Nacht aufwacht, meistens nehmen wir das nur nicht bewusst wahr. Dasselbe gilt für das Gefühl, ewig wachgelegen zu haben. Auch Müdigkeit am Morgen ist kein Anzeichen von einer durchwachten Nacht. Mediziner gehen eher von dem Gefühl aus, das wir tagsüber haben. Wer am Arbeitsplatz beinahe einschläft und sich nur schwer konzentrieren kann, der hat wahrscheinlich wirklich schlecht geschlafen.

Schlafprobleme bei Stress sind normal

Schlecht zu schlafen in stressigen Lebensphasen, das ist normal. Kritisch wird es, wenn sich das Schlafproblem länger als einen Monat hinzieht und an mindestens drei Nächten in der Woche vorliegt. Auch muss die Schlaflosigkeit die Lebensführung über den Tag beeinträchtigen. In so einem Fall wird dann von „echten“ Schlafstörungen gesprochen. Manchmal beruhen diese auf schlechten Angewohnheiten. Aber auch ernsthafte körperliche und psychische Erkrankungen kommen als Ursache in Betracht.

Kaffee, fettiges Essen und Fernsehen: schlechte Angewohnheiten gibt es viele

Manche schaffen es den Schlaf wieder „in den Griff zu bekommen“, indem sie ihre Gewohnheiten ändern. Andere wiederum stecken so tief in dem Teufelskreis des Nichtschlafenkönnens, dass sie sich Hilfe von Ärzten und Therapeuten suchen müssen, um nicht größeren Schaden zu nehmen. Grund: Schlaf ist für den menschlichen Organismus essenziell. Oftmals beginnt der genannte Teufelskreis tatsächlich aus stressinduzierten Schlafproblemen. Sobald sich nach einer Weile die Angst vor dem Zubettgehen dazugesellt und dafür sorgt, dass der Körper innerlich immer unruhiger und angespannter wird, dann liegt schon ein ernst zu nehmendes Problem vor. In solchen Momenten wird das Schlafengehen nur noch zur Qual.

Yoga und autogenes Training helfen bei der Entspannung.

Yoga und autogenes Training helfen bei der Entspannung.

Stress erkennen und Entspannen mit PMR

Statt den Abend mit Ausdauer- und Krafttraining ausklingen zu lassen, wirken ein Spaziergang oder gezielte, der Stressreduktion dienende Übungen wahre Wunder. Yoga hilft beispielsweise dabei durchzuatmen. Alternativ dazu können auch erprobte Verfahren wie das Autogene Training oder die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen (PMR) angewandt werden. Beiden ist gemein, dass sie erst erlernt werden müssen. Über die PMR ist bekannt, dass Geübte es schaffen binnen weniger Minuten innere Anspannung zu erkennen und wieder zu lösen.

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