Ökologisches Vorzeigeprojekt -
monte mare in Bedburg ist Paradebeispiel für umweltverträgliches Wirtschaften -
Nachhaltigkeit senkt Betriebskosten
Bedburg. Ohne Zweifel: Ein großes Freizeitbad benötigt jede Menge Energie. Das diese aber durchaus nachhaltig bezogen und damit äußerst effektiv genutzt werden kann, beweist das neue monte mare in Bedburg.
Bereits die Wahl des Standortes wurde nicht dem Zufall überlassen. Das neue Wellness-Bad liegt in unmittelbarer Nähe zum kleinen Fluss Mühlenerft. Der bringt es, durch die Einleitung von Kühlwasser der an der Mühlenerft angesiedelten Kohlekraftwerke, auf eine jährliche Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celcius.
Dies wiederum ließ die Energieexperten aufhorchen, die bei der Planung und beim Bau der Anlage beteiligt waren. Das relativ warme Flusswasser ist geeignet, das neue monte mare besonders effektiv und ökologisch zu beheizen.
Zunächst wird ein Teil des Mühlenerft-Wassers entnommen und mit Hilfe einer Wärmepumpe um zehn Grad abgekühlt. Die so gewonnene Energie wird nun, durch elektrische Unterstützung, für den Heizkreislauf auf 55 bis 60 Grad erhöht. Über Wärmetauscher erhält das einst kalte Wasser nun eine angenehme Badetemperatur. Der Betriebsleiter des monte mare Bedburg, Sven Drewlo, geht davon aus, dass durch dieses Verfahren der Wärmebedarf bis zu 40 Prozent abgedeckt wird. „Die Energieverbauchszahlen für die ersten Monate haben dies bereits belegt", sagt Drewlo.
Wichtig sei es, bei einer solchen Wellness-Anlage, die gewonnene Wärme möglichst lange im Haus zu behalten. Aus diesem Grund seien beim Bau Isoliermethoden nach modernsten Standards eingesetzt worden. Dazu gehörten unter anderem eine 20 Zentimeter dicke Fassadendämmung, spezielle Wärmeschutzscheiben, Außenisolierungen für die Saunen oder die Wärmerückgewinnung im Bereich der Lüftung über sogenannte Kreuzstrom-Wärmetauscher.
„Wenn ich morgens in eine unserer Saunen gehe, haben diese in der Regel immer noch eine Temperatur von 60 Grad", berichtet Drewlo. „Und das, obwohl die ganze Nacht über nicht geheizt wurde."
Aber nicht nur der Umweltschutz war beim Bedburger Badbau ausschlaggebend: „Ziel war es auch, so modern wie möglich zu bauen, um den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken", erklärt Drewlo. .
Und darum kann die Betreibergesellschaft nun gleich in doppelter Hinsicht stolz auf ihre neuste Errungenschaft sein. Denn ein Bad, das sowohl ökologischen als auch ökonomischen Gesichtspunkten langfristig gerecht wird, gilt als Maßstab auch für alle neuen Projekte der monte mare-Gruppe.
http://www.monte-mare.de/bedburg
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