Sauna und Wellness im Westerwald (bei Neuwied)

monte mare Rengsdorf - Meine Pause vom Alltag

monte mare Rengsdorf ab dem 15. Oktober 2017 geschlossen

Liebe Gäste,

auf diesem Wege möchten wir Sie über aktuelle Veränderungen am Standort monte mare in Rengsdorf informieren.

Das von der Ortsgemeinde Rengsdorf im Jahr 1974 errichtete Garten-Wellenbad wurde 1984 für den symbolischen Betrag von 1 DM an die Wellenbad GmbH übertragen.
Die monte mare Bäderbetriebsgesellschaft mbH hat dann im Jahre 1991 das Freizeitbad mit Saunabereich, Restaurant und Verwaltungs-/Büroturm zunächst für 25 Jahre als Pächter und Betreiber übernommen und führt seitdem von Rengsdorf aus das Management der gesamten monte mare Unternehmensgruppe.

Seit 1984 wurden durch monte mare am Standort Rengsdorf weit über 9 Mio. € investiert. Für ortsansässige Gewerbetreibende, Unternehmer und Handwerker ist monte mare seit 33 Jahren ein wichtiger und verlässlicher Partner.

In den Jahren 2001 und 2002 wurden mit jeweils 285.000 die höchsten Besucherzahlen erreicht.

Mit der Eröffnung der Deichwelle im nur 6 km entfernten Neuwied, musste im Jahr 2008 das bis dahin erfolgreiche Freizeit- und Wellenbad in Rengsdorf geschlossen werden.

Die bei ihrer Errichtung vom Land Rheinland-Pfalz zu 40% geförderte Deichwelle verursachte schon kurz nach ihrer Eröffnung ein Minus von ca. 2,9 Mio. € pro Jahr - dem gegenüber zahlt monte mare Gewerbe- und Körperschaftssteuern.

Bereits seit vielen Jahren wird an Konzepten gearbeitet, die den weiteren Bestand von monte mare Rengsdorf hätten sichern sollen.

Mit dem innovativen Tourismusprojekt "Rengsdorf im Park", das zum Start der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz geplant war, sollte der Durchbruch gelingen. Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium hatte sich bereiterklärt, ca. 1,2 Mio. € an Fördermitteln in die Infrastruktur rund um monte mare Rengsdorf einzubringen. monte mare hätte in eine Therme, in ein Hotel und in eine Sauna- und Wellnessanlage investiert.
Ein Bürgerbegehren richtete sich jedoch mehrheitlich gegen "Rengsdorf im Park", das Projekt wurde damit nicht weiter verfolgt und die bereits zugesagten Landes- und EU-Gelder blieben für den Ort und die Region ungenutzt.

Auch danach hat monte mare zusammen mit der Gemeindeverwaltung weitere Lösungsmöglichkeiten und Konzepte beraten. Der gesamte Gebäudebestand stammt aus den 70er Jahren. Für einen wirtschaftlich erfolgreichen Weiterbetrieb sind nicht nur umfangreiche Sanierungen, sondern eine zukunftweisende Neukonzeption erforderlich. Dieses Modell wurde der Gemeindeverwaltung von Rengsdorf im Frühjahr 2017 vorgestellt.

Entstehen sollten eine Therme mit Sauna- und Wellnessbereichen, ein Hotel, ein Wohnmobilpark mit einem kleinen See sowie ein angeschlossenes Restaurant. Der heutige Büro- und Verwaltungsturm sollte unter anderem als Ärztehaus genutzt werden. Damit für die Investoren ein Finanzierungspaket geschnürt werden konnte, waren rund um den geplanten See 5 Wohnanlagen mit jeweils ca. 10-12 Einheiten für altersgerechtes Wohnen oder für den allgemeinen Wohnbedarf vorgesehen. Hierfür wäre eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich gewesen.

Die direkt angrenzenden Waldflächen, die vorhandenen Sportanlagen und Wanderwege, die nahen Einzelhandelsgeschäfte sowie das Thermalwasser aus der Rengsdorfer Luisenquelle hätten ein Garant für ein erfolgreiches Alleinstellungsmerkmal und für ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept darstellen können.

Mit Schreiben vom 14. Juli 2017 wurden wir von der Rengsdorfer Gemeindeverwaltung darüber informiert, dass sich der Gemeinderat mehrheitlich gegen die Änderungen des Bebauungsplanes entschieden hatte.

Die monte mare Bäderbetriebsgesellschaft hätte mit diesem neuen und richtungsweisenden Konzept gerne wieder einen Pachtvertrag auf weitere 25 Jahre abgeschlossen und sich mit umfangreichen eigenen Investitionen am Ausbau zu einem einzigartigen Projekt beteiligt.

monte mare ist einer der wenigen Bäderbetreiber in Deutschland, die bereit sind, Investitions- und Betriebsrisiken zu schultern und eine wirklich transparente und für beide Seiten faire Partnerschaft mit Gemeinden einzugehen. An Standorten wie Andernach hat das Unternehmen bewiesen, dass die Investitionsmaßnahmen auf einer profunden Kenntnis des Marktes beruhen und erfolgreich sind - hier erfolgt derzeit nach dem Ausbau des Sauna- und Fitnessbereichs mit der Erweiterung um ein Hotel bereits die zweite große Erweiterungsinvestition nach der Eröffnung. In ähnlicher Weise sollte auch der Standort Rengsdorf mit einem zukunftsweisenden Konzept „Rengsdorf im Park" neu orientiert werden.

Aufgrund überholter technischer Gebäudeausstattung sowie einer Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Eintrittskarten von 7% auf 19% im Jahr 2015 war der Saunabetrieb in Rengsdorf bereits seit geraumer Zeit nicht mehr kostendeckend.
Aus diesem Grund hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen, den Betrieb von monte mare in Rengsdorf zum 15. Oktober 2017 einzustellen. Für die Geschäftsführung war dies keine leichte, aber letztendlich notwendige und schmerzhafte Entscheidung.

Die Bestrebungen, den Bäderstandort Rengsdorf weiterzuentwickeln, werden damit nicht aufgegeben und die Hauptverwaltung sowie Sitz der Unternehmensgruppe bleiben vorerst in Rengsdorf erhalten.

Unser besonderer Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die viele Jahre ihrer Lebenszeit unsere Gäste verwöhnt und vorbildlich betreut haben - besonders in Zeiten einer großen Unsicherheit über die weitere Entwicklung.

Allen, die in Rengsdorf Schwimmen gelernt haben, im Wellenbad, auf den Rutschen und im Saunabereich Freude und Erholung gefunden haben, die uns als treue Stammgäste zum Teil über Jahrzehnte begleitet haben, möchten wir unseren großen Dank aussprechen.

Vielen herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Herbert und Patrick Doll

 

 

Monte-Mare-Weg 1
56579 Rengsdorf
Tel. 02634/1381
rengsdorf@monte-mare.de

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