29. Mai 2016

Belgien wird Europameister

Am letzten Maiwochenende fand im monte mare in Rheinbach die erste Unterwasserfußball-Europameisterschaft statt. Insgesamt kämpften acht Teams in spannenden Partien um den begehrten Pokal. Eine Halbzeit dauerte sechs Minuten - länger ist die Anstrengung bei der Bewegung unter Wasser nicht durchzuhalten. Dabei mussten die Spieler im Schnitt alle 30 Sekunden auftauchen und „Luft schnappen". Zum Schluss entschied das belgische Team in einem packenden Endspiel gegen die Engländerinnen das Turnier für sich und wurde mit einem Ergebnis von 5:1 verdienter Europameister.

Die Länderregel wurde bei der EM übrigens sehr großzügig ausgelegt, denn einen entsprechenden Pass konnten nur die wenigsten Teilnehmer vorweisen. „Ganz so populär wie die trockene Version ist Unterwasserfußball eben leider noch nicht", bedauert Peer Schwetzler, monte mare Betriebsleiter und Mitorganisator des Events, „doch wir arbeiten daran, dass diese außergewöhnliche Sportart schon bald zum neuen Trend wird."

Die Idee, ein Fußballturnier unter Wasser auszurichten, entstand aus dem Freitauchen. Dabei wird auf Hilfsmittel wie die Pressluftflasche verzichtet – der Taucher gleitet nahezu schwerelos mit nur einem Atemzug ab. Auf der Wassersportmesse „boot" in Düsseldorf traf Schwetzler dann die Profi-Freediver Christian Redl, Nik Linder und René Trost – und die Idee eines Fußballturniers unter Wasser wurde geboren. Alle Beteiligten hatten viel Spaß bei der Europameisterschaft unter Wasser. Einer Wiederholung steht nichts im Wege.


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