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Wenn der Nacken schmerzt

Die Nackenmuskulatur hält zusammen mit den Halswirbeln unseren Kopf aufrecht auf dem Oberkörper und ermöglicht es, den Kopf in alle Richtungen zu drehen. Unser Nacken leistet also Schwerstarbeit, und wir machen es ihm zusätzlich schwer: Eine schlechte Haltung beim Stehen, Sitzen und Schlafen, das falsche Kopfkissen oder die falsche Matratze führen zu Verspannungen in den Nackenmuskeln. Wenn diese nicht gelöst werden, können die Verspannungen zu Kopfschmerzen bis hin zu Migräne-Anfällen, verengten Gefäßen und eingeklemmten Nerven führen. Noch schlimmere Langzeitfolgen sind Abnutzungserscheinungen der Halswirbel, Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Händen. Wenn der Nacken verspannt ist und schmerzt, heißt es daher: Verspannungen vorbeugen durch ein stützendes Nackenkissen und Verspannungen lösen durch wohltuende Massagen.

Entlasten und wärmen
Um den Nacken beim Schlafen, aber auch beim Sitzen auf dem Sofa zu entlasten, ist ein stützendes Nackenkissen ideal. Für eine optimale Schlafhaltung sorgt zum Beispiel das Dr. Winkler Zentrumskissen. Es ist ein viereckiges Kissen mit einem Loch in der Mitte, das den Kopf ergonomisch korrekt stützt. Das Kissen besteht aus einer Luftkammer, die von Schaum umgeben ist. Die Luftmenge in der Kammer kann reguliert werden, wodurch jeder die für sich bequemste Schlafposition finden kann.

Entlastend für den Nacken ist auch eine Nackenrolle, die sowohl in Rücken- als auch in Seitenlage für eine bessere Schlafhaltung sorgt. Ein Nacken-Stützkissen oder auch ein Nackenhörnchen hingegen legt man sich beim Sitzen um den Hals. Mit Dinkelspelzen oder Mikroperlen gefüllt, passt sich das Nackenkissen optimal der Körperform an und entlastet so die Halswirbel und Nackenmuskulatur.

Wenn die Schmerzen akut sind, tut Wärme gut. Sie entspannt verkrampfte Muskeln und fördert die Durchblutung, was den Heilungsprozess beschleunigt. Ein Kirschkern-Hörnchen ist mit Kirschkernen gefüllt und kann einfach im Backofen oder in der Mikrowelle erhitzt werden. Der klare Vorteil dieses Wärmekissens: Es hält die Wärme sehr viel länger als eine Wärmflasche. Neben Wärmekissen mit Kirschkernen oder Traubenkernen gibt es auch elektrische Wärmekissen, die stundenlang wohltuende Wärme spenden. Da sie sehr flach sind, kann man sie daher während des Schlafens in den Nacken legen. Eine Ausschaltautomatik sorgt dafür, dass das Wärmekissen nicht überhitzt.

Verspannungen lösen
Sanfte Massagen lockern ebenfalls verkrampfte Muskeln und helfen vorbeugend gegen Verspannungen. Eine klassische Massage regt die Durchblutung sehr stark an. Bei einer Massage mit ätherischen Ölen profitiert man zusätzlich von der heilenden Wirkung der für die Öle verwendeten Pflanzen. Für einen verspannten Nacken eignen sich sehr gut Eukalyptus und Latschenkiefer, die antiseptisch und anregend wirken, sowie Fichtennadel und Rosmarin, die die Durchblutung fördern. Da Wärme ebenso heilend wirkt, ist eine Hot Stone Massage ideal, um bei einem stark belasteten Nacken eine körperliche und mentale Entspannung zu erreichen.

Kommentare

  • 15. Januar 2013

    Sabine Pointner

    Es ist wirklich wichtig, dass man beim Schlafen richtig liegt und sich eventuell einen speziellen Polster kauft, um besser schlafen zu können. So kann man Nackenprobleme wahrscheinlich lösen bzw. sie treten erst gar nicht auf.


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