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Fernziel mit Stichgefahr

(djd). Weiße Sandstrände, glasklares Wasser, fremde Kulturen und ungeahnte Gaumenfreuden – Fernreisen sind bei den Deutschen sehr beliebt. Doch wer weit weg in den Urlaub fliegt, muss auch mit Gesundheitsgefahren rechnen, die dort lauern. Das Risiko, nach einem Mückenstich ernsthaft zu erkranken, bleibt trotz verschiedener Impfungen in vielen Fällen bestehen. Moskitonetze und helle, imprägnierte Kleidung reichen zur Abwehr der Angreifer nicht aus. Entsprechend empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin (DTG) zusätzlich Repellents zu verwenden. Besonders praktisch für sonnige Urlaubsziele ist ein Kombi-Präparat wie Anti Brumm SUN 2in1: Der bewährte Wirkstoff Incaridin schützt vor Insekten, während der integrierte Lichtschutzfaktor gleichzeitig vor der gefährlichen UV-Strahlung schützt. Die lästige Wartezeit zwischen dem Auftragen von Mücken- und Sonnenschutzmittel fällt somit weg.

  Vor allem in Seenähe tummeln sich Mücken gerne, weil sie dort in Wasserlöchern ihre Eier ablegen können.An diesen sonnigen Fernzielen ist mit gefährlichen Mücken-Angriffen zu rechnen:

  • Kapstadt: Spitzenreiter mit durchschnittlich 8,5 Sonnenstunden pro Tag. Vor allem der Krüger Nationalpark ist bei Urlaubern sehr beliebt. Die dort heimische Anopheles-Mücke überträgt den Erreger der Malaria tropica, der gefährlichsten, potenziell lebensbedrohlichen Malariaform. Tipp: Wer den Park im Winter besucht, setzt sich einem geringeren Malariarisiko aus.
  • Florida: Im “Sunshine State” scheint die Sonne circa 8,4 Stunden pro Tag. Der nach Hawaii südlichste Punkt der USA bietet neben tollen Stränden auch eine subtropische Natur, in der Gelbfiebermücken ganzjährig aktiv sind. Neben vereinzelten Fällen von Dengue-Fieber wurden im vergangen Jahr mehr als 180 Zika-Infektionen in Florida gemeldet.
  • Koh Samui: Mit etwa 8 Sonnenstunden täglich zählt der ehemalige Geheimtipp zu einem der 10 beliebtesten Reiseziele in Südostasien. Bisher kein Risikogebiet für durch Mücken übertragene Infektionskrankheiten, häufen sich inzwischen die Meldungen über Fälle von Dengue-Fieber – vor allem während der Regenzeit.
  • Cancún: Eines der beliebtesten Reiseziele in der Karibik liegt in Mexiko auf der Halbinsel Yucatán. Touristen lassen sich hier 7,8 Stunden von der Sonne verwöhnen. Viele besuchen die Maya Ruinen, die teils versteckt im Urwald liegen. Vor allem in der Regenzeit treffen sie dort auf die tagaktive Mücke Aedes aegypti, die mit ihrem Stich das Dengue-Fieber übertragen kann.
  • Belo Horizonte: Das Urlaubsziel liegt umgeben von großen Naturparks im Südosten von Brasilien und besticht durch 7 Stunden Sonnenschein pro Tag und viele Mücken: In Minas Gerais wurden im Januar diesen Jahres bereits 272 Gelbfieber-Verdachtsfälle registriert – 71 Todesfälle sind auf die Virusinfektionen zurückzuführen.

Krank im Urlaub

Da in fernen Ländern andere Hygienebedingungen herrschen als in Deutschland, leiden Urlauber immer wieder unter Infektionen und Erkrankungen aufgrund von verunreinigten Lebensmitteln. So sollten Getränke generell nur aus original verschlossenen Flaschen genossen werden – auch zum Zähneputzen auf Leitungswasser sicherheitshalber verzichten. Fleisch und Fisch nur gut durchgebraten genießen, rohes Gemüse oder Obst stets eigenhändig schälen und nicht vom Buffet nehmen. Salat kann ebenfalls in verunreinigtem Wasser gewaschen worden sein.

Bildnachweis:

© djd/Anti Brumm Sun/Cultura/ImageSource

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