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Das kleine Erkältungs-ABC

(djd). In der Herbst- und Winterzeit haben Erkältungsviren Hochsaison. Statistisch gesehen leiden Erwachsene im Durchschnitt zwei bis vier Mal im Jahr an Schnupfen und Co., Kinder sogar acht bis zehn Mal. Doch was tun, wenn es einen erwischt hat?

  • A wie Aufguss: Egal ob Wasser pur, mit Salz oder als Kräuter-Aufguss – das Inhalieren von Wasserdampf ist ein wirksames Hausmittel bei Schnupfen und Husten. Denn die Dämpfe befeuchten die Schleimhäute, lösen den Schleim und befreien die Atemwege.
  • B wie Bakterien: Auslöser für Erkältungen sind zwar Viren, ist das Immunsystem jedoch geschwächt, haben es auch Bakterien leichter, es kann zu Sekundärinfektionen kommen. Hygiene und gründliches Händewaschen spielen jetzt eine große Rolle.
  • C wie Vitamin C: Bei Infekten hat der Organismus einen erhöhten Bedarf an Vitamin C. Es unterstützt die weißen Blutkörperchen bei der Abwehr von Erregern und Bildung von Antikörpern. Gute Vitamin C-Lieferanten sind etwa Zitrusfrüchte, Paprika, schwarze Johannisbeeren und Sanddornsaft.
  • F wie Fieber: Wenn der Körper gegen Keime kämpft, läuft er auf Hochtouren und die Temperatur steigt. Aber erst ab 38 Grad spricht der Mediziner von Fieber, darunter von erhöhter Temperatur. Ab 39 Grad sollte ein Arzt konsultiert werden.
  • S wie Schmerzen: Kopf- und Gliederschmerzen sind häufige Begleiterscheinungen einer Erkältung. Dann sollte man den Körper mit Ruhe und ausreichend Flüssigkeit unterstützen. Bei starken Beschwerden können rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuflam akut mit dem Wirkstoff Ibuprofen nachhelfen. Solche Mittel beschleunigen zwar nicht die Heilung, sind aber sehr wirksam gegen Kopf- und Gliederschmerzen. Unter www.ibuflam.de gibt es mehr Informationen dazu.
  • T wie Taschentuch: Stofftaschentücher sind wahre Virenschleudern, deshalb sollte man immer Papiertaschentücher verwenden. Nasenspray kann helfen, sollte aber nicht länger als fünf Tage angewendet werden.
  • W wie Wasser: Auch wenn es schwer fällt, weil der Hals weh tut: viel trinken, vor allem Wasser oder Tee! Das hält die Schleimhäute feucht, löst den Schleim und schwemmt Keime sowie Bakterien aus.
  • Z wie Zwiebelsaft: Die Inhaltsstoffe der Zwiebel können desinfizierend und entzündungshemmend, schleim- und krampflösend wirken. Einfach kleingehackt in einem Schraubglas mit Zucker oder Honig bedeckt eine Nacht stehen lassen. Der entstandene Zwiebel-Sirup kann zum Beispiel Hustenreiz vertreiben.

  In der kühlen Jahreszeit mit häufigem Schmuddelwetter haben Erkältungsviren Hochsaison.Erkältung oder Grippe?

Wer von einer Grippe spricht, meint oft eigentlich einen sogenannten grippalen Infekt, also eine Erkältung. Die Unterschiede: Eine Influenza, also echte Grippe, tritt in der Regel plötzlich auf und ihre Symptome werden schnell stärker. Typisch sind hohes Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und ein starkes Krankheitsgefühl. Nur selten treten hingegen Schnupfen und Niesen auf. Eine Erkältung dagegen beginnt meist langsam, oft mit Halskratzen, später kommen Niesen und Husten dazu, Fieber und Schmerzen sind meist mäßig ausgeprägt. Die echte Grippe wird durch Influenza-Viren ausgelöst, während es eine große Anzahl verschiedener Erkältungsviren gibt. Deshalb kann man auch nur gegen die Grippe impfen.

Bildnachweis:

© djd/Sanofi/GettyImages

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