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Mädesüß: Keltische Heilpflanze mit Wellnesseffekt

Unsere Wellness-Weltreise führt jeden Monat in ein anderes aufregendes Land. Zu jedem Reiseziel könnt Ihr dann bei uns landestypische Pflegerituale und Wellnessanwendungen genießen. In Irland darf dabei das keltische Heilkraut Mädesüß (Meadow Sweet) nicht fehlen.

Mädesüß HeilkrautMädesüß ist eine hierzulande weitgehend unbekannte Heilpflanze. Die bis zu zwei Meter hohe Staude wächst an feuchten, sumpfigen Standorten, häufig in der Nähe von Quellen. Im Sommer trägt sie kleine, elfenbeinfarbene Blüten, die einen süßen Duft verströmen. Optisch haben die rispenförmigen Blüten Ähnlichkeit mit dem Zwergholunder.

Mädesüß als Heilkraut

Obwohl es vielen Menschen unbekannt ist, ist Mädesüß seit langem Bestandteil der traditionellen Heilkunde. Tatsächlich zählte Mädesüß sogar zu den heiligen Pflanzen der Kelten.

Verwendung findet Mädesüß hauptsächlich bei Schwitzkuren und als Tee, denn die Pflanze hat besonders bei Erkältungskrankheiten und Verdauungsbeschwerden eine heilende Wirkung. Mädesüß verringert die Übersäuerung des Körpers und lindert Übelkeit, Brechreiz und Sodbrennen. Die aspirinähnlichen Inhaltsstoffe und die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung machen Mädesüß für vielerlei Beschwerden zu einem idealen Heilkraut. Auch bei Fieber, rheumatischen Beschwerden, Gicht und Wassereinlagerungen in den Beinen soll Mädesüß helfen.

Zu Salbe verarbeitet soll Mädesüß zudem Schwellungen, Beulen und Gliederschmerzen lindern. Mädesüß kann auch als Tinktur, als Badezusatz oder für Dampfbäder eingesetzt werden und hat eine hautklärende und entzündungshemmende Wirkung.

Bei unserer Wellness-Weltreise genießt Ihr im Januar ein Mädesüß-Peeling im Dampfbad. Das reinigt Eure Haut und versorgt sie mit wichtigen Mineralstoffen, Spurenelementen und viel Feuchtigkeit.

Heilwirkungen von Mädesüß

  • entzündungshemmend
  • fiebersenkend
  • schmerzlindernd
  • krampflösend
  • harntreibend
  • bindet überschüssige Säure
  • lindert Übelkeit und Brechreiz
  • verdauungsfördernd
  • antirheumatisch
  • adstringierend, hautklärend

Heilwirksame Inhaltsstoffe von Mädesüß

Die wirksamsten Inhaltsstoffe findet man vor allem in den Mädesüß-Blüten. Darin enthalten sind neben Flavonoiden und Gerbstoffen vor allem Vorläufersubstanzen der entzündungshemmenden und schmerzlindernden Salicylsäure. Daher sollten schwangere Frauen und alle, die auf Salicylsäure allergisch reagieren auf Mädesüß-Extrakte verzichten!

Mädesüß in der Küche

Herbal tea from meadowsweet dry in mug with strainerMädesüß-Tee aus aus den Blüten oder dem Kraut der Pflanze wird als schweißtreibendes Mittel bei Erkältungskrankheiten genutzt. Auch soll der Tee Kopfschmerzen lindern.

Für die Zubereitung können die frischen und jungen Blätter, die Blüten oder die Wurzel verwendet werden. Ein Tee aus den Blüten wird als Aufguss gekocht. Für die Zubereitung eines Erkältungstees kann Mädesüß auch mit anderen Kräutern wie Thymian und Lindenblüten gemischt werden. Lasst den Tee mindestens 10 Minuten ziehen, bevor Ihr in abgießt. Wurzel-Tee wird hingegen kalt angesetzt und sechs Stunden stehen lassen, bevor er kurz aufgekocht wird. Dann lässt man ihn zwei Minuten ziehen und seiht ihn anschließend ab.

Die Blätter des Mädesüß können gekocht und ähnlich wie Spinat zubereitet werden. Zudem sind sie ideal für Salate, können aber auch als zum Würzen von Fisch- und Wildgerichten verwendet werden.

Übrigens: Die süßen Blüten sind ideal zum Aromatisieren von Süß- und Fruchtspeisen sowie Getränken und verleihen ihnen einen süßlich-herben Geschmack. Auch Früchtekompotts lassen sich mit Mädesüß perfekt würzen. Aufgrund der lindernden Wirkung bei Sodbrennen wird in manchen Regionen gerne ein Nachtisch mit Mädesüß, z.B. ein Mädesüß-Sorbet, gereicht.

Bildnachweis:
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© kostrez – Fotolia

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