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Ein paar Stunden Urlaub (Wellnesstest)

Ein Beitrag von Wellnesstesterin Waltraud Stille.
Blauer Himmel und Sonnenschein am letzten Wochenende im September. Wir fahren in Urlaub – für ein paar Stunden. Wohin? Nach Rheinbach ins monte mare.

Unser Navigationsgerät lotst uns vorbei an Feldern und Weiden über Land bis wir das große Gebäude sehen. Davor finden wir reichlich kostenlose Parkplätze. Der Eingangsbereich des monte mare in Rheinbach ist großzügig mit Pflanzen dekoriert und lässt bereits Urlaubsatmosphäre entstehen. Die Dame an der Kasse erklärt uns freundlich und geduldig die Wege zur den Umkleideräumen und zum Wellnessbereich.

Wir schließen unsere Handys, Kleidung und Alltagsstress im Spind ein, spazieren am Sportschwimmbecken und am Indoor-Tauchbecken vorbei durchs Drehkreuz in den Saunabereich. Alles ist auf einer Ebene freut sich mein Mann, wir müssen keine Treppen laufen.

Wir machen einen Rundgang, studieren danach den Tagesplan für die Aufgüsse und überlegen bei einem Fußbad was wir als erstes ausprobieren wollen. Zwischen 9 und 12 Uhr gibt es ein verlockendes Frühstücksbuffet. Schade, dass wir schon zu Hause gegessen haben. Das nächste Mal kommen wir nüchtern hierher.

Wenik-Aufguss monte mareWir entscheiden uns für den Wenik-Aufguss in der Teichsauna – die findet sich draußen im Saunagarten. Dabei werden Birkenzweige in Wasser eingeweicht und der Behälter mit den Zweigen im Wasser auf dem Saunaofen erwärmt. Wir nehmen in der Sauna Platz und ein netter Mitarbeiter – Stefan J. – kommt herein. Zunächst beträufelt er den Ofen mit den Birkenzweigen und dann verwedelt er ca. 10 Minuten ganz sanft den Birkenduft. Wir sind gut durchgewärmt – Stefan ist gut drauf und bietet an, nach einer kurzen Pause noch eine zweite heißere Aufgußrunde zu machen. Da machen wir mit und nachdem wir richtig „aufgeheizt“ sind, machen die kalte Dusche und das Schwimmen im Außenbecken nochmal soviel Spaß.

Nun brauchen wir eine Pause im Liegestuhl. Um 12:15 Uhr sind wir für die Tanah Loth Zeremonie im Dampfbad angemeldet, da wollen wir ausgeruht sein. Bei dieser Zeremonie werden wir zunächst 10 Minuten im Dampfbad vorgewärmt, dann reicht uns ein freundlicher Mitarbeiter eine Peeling-Mischung aus gemahlenem Kaffee, Öl und Milch. Damit reiben wir und gegenseitig ein, verweilen noch etwas im Dampfbad und genießen den Kaffee-Duft. Zum Schluss duschen wir das Peeling ab und bekommen im Vorraum einen Obstsalat und Jasmin-Tee. Unsere Haut fühlt sich nun babyzart an.

Allmählich bekommen wir Lust auf etwas Deftiges und wir gehen ins Restaurant. Da ist gerade viel zu tun, ich habe selbst früher im Gastgewerbe gearbeitet und weiß, wie stressig das Mittagsgeschäft sein kann. Dennoch werden wir schnell und freundlich bedient, Unsere Steaks sind auf den Punkt gegrillt, der Salat schön knackig. Deshalb möchte ich der Mannschaft vom Restaurant ein großes Lob für ihre Leistung aussprechen.

Orientalischer Ruheraum monte mare RheinbachNach dem Essen sollst Du ruhen… Im Ruheraum finden wir neben normalen Liegestühlen auch einige Wasserbetten. Die wollen wir testen: Es gluckert und plätschert, als wir uns hinlegen, der Untergrund schwankt ein wenig – das ist zunächst ein ungewohntes Gefühl doch nach wenigen Minuten schlafen wir tief und fest.

Wir wachen zum Glück noch rechtzeitig auf, bevor der Salzaufguss in der Gartensauna stattfindet. Der Saunaraum ist so riesig, dass ich mich frage, ob er wirklich in kurzer Zeit auf „Betriebstemperatur“ kommen kann? Wir hören Entspannungsmusik und eine nette Mitarbeiterin – Ariane R. – kommt herein. Sie hat als Aufgußmittel Sandelholz-Duft mitgebracht und verteilt ihn mit einer großen Fahne im Raum. Und ja: Der große Raum wird langsam aber gewaltig richtig gut warm. Zum Ende der ersten Runde sind wir ordentlich ins Schwitzen gekommen und zur Pause freuen wir uns, dass wir zum Abkühlen an die frische Luft kommen. Wer möchte, kann sich entweder mit Salz oder mit einer Salz-Öl-Mischung einreiben. Ariane ist ebenfalls gut drauf. Zur zweiten Runde hat Sie Crash-Eis mitgebracht und formt daraus Schneebälle, die sie auf den Sauna-Ofen legt. Dann gießt sie mit Kirsch-Vanille-Duft auf und wedelt uns mit einem großen Fächer die heiße Luft zu. Wir schwitzen noch einmal kräftig, erfrischen uns mit einer kalten Dusche und – weil wir beim Aufguss so gelächelt haben – öffnet Ariane die Zwischentür zum angrenzenden Schwimmbecken. Wer hätte das gedacht, dass wir am letzten Sonntag im September noch einmal im Freibad schwimmen würden?

WaltraudStille

Wellnesstesterin Waltraud Stille hat das monte mare in Rheinbach gemeinsam mit ihrem Mann im September 2015 besucht.

Nach dieser Abkühlung gönnen wir uns noch ein Nickerchen im Ruheraum und dann ist unser Urlaub schon wieder zu Ende. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und wir haben ordentlich Energie für die kommende Woche getankt.

Nun möchten wir uns beim Team von monte mare bedanken, alle haben mit ihrem Engagement dazu beigetragen, dass der Tag gut gelungen ist. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch bei Euch.

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